© Yamaha - Weltmeister Jorge Lorenzo hofft im Titelkampf auf ein Wunder

Ab dem ersten Wintertest in Sepang zeichnete sich ab, dass Honda sehr stark aufgestellt ist. Casey Stoner hatte kaum Umstellungsprobleme von der Ducati auf die RC212V und war von Beginn an schnell.

Das setzte der Australier in der Saison 2011 auch eindrucksvoll um. Bereits im letzten Saisondrittel 2010 wurde Honda immer stärker. Ganz zum Vorschein kam dies allerdings nicht, weil sich Dani Pedrosa in Motegi das Schlüsselbein gebrochen hatte. Jorge Lorenzo findet, dass Honda beim Motorrad für 2011 viel aggressiver war, und Yamaha dagegen zu konservativ.

„Ich glaube, die Honda ist seit dem letzten Teil der vergangenen Saison extrem schnell und konkurrenzfähig. In diesem Jahr ist das noch mehr der Fall. Sie machten einen Schritt Ende 2010 und dann einen weiteren für diese Saison“, wird Lorenzo von ‚Autosport‘ zitiert. „Wir hatten drei Jahre in Folge alle drei Titel gewonnen. Es war logisch, dass wir es ruhiger angegangen und nicht so viele Risiken eingegangen sind.“

„Yamaha hat sehr viel gewonnen und einen tollen Job gemacht, aber derzeit ist Honda auf allen Strecken etwas weiter weg.“ Drei Rennen hat Lorenzo in diesem Jahr gewonnen und immer versucht, gleich beim Start etwas gegen die Honda-Armada auszurichten. Sein Rückstand beträgt derzeit 44 Punkte. Recht wenig, wenn man die Honda-Dominanz sieht.

„Eigentlich ist es eine Überraschung, dass ich nur 44 Punkte hinter Casey bin“, sagt Lorenzo. „Er dominiert die WM und hat viele Rennen gewonnen. So wie wir aufgestellt sind, ist es nicht so schlecht nur 44 Punkte hinten zu sein.“ Die Titelverteidigung hat der Spanier praktisch abgeschrieben. „Unsere Hoffnung ist, dass etwas passiert. Hoffentlich nichts Schlimmes für Casey, aber irgendetwas, das uns hilft weiterzukämpfen. Wenn das nicht passiert, dann ist es praktisch unmöglich.“

 

Text von Gerald Dirnbeck

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