Jorge Lorenzo - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Im Nassen hatte Jorge Lorenzo immer wieder Schwierigkeiten

Vor ziemlich exakt drei Jahren erlebte Jorge Lorenzo in Assen eines seiner intensivsten Wochenenden.

Am Donnerstag stürzte der Spanier im verregneten Freien Training und brach sich das Schlüsselbein. Nach einer Operation in Spanien flog Lorenzo für das Rennen zurück und ging am Samstag an den Start.

Seitdem tat sich der Yamaha-Pilot bei Regenrennen schwer. Von einer Regenschwäche möchte Lorenzo aber nichts wissen.

Viel mehr sind es Mischbedingungen, die dem Weltmeister zu schaffen machen. Verregnete Trainings lässt Lorenzo kategorisch aus. Für neue Erfahrungswerte möchte der dreimalige MotoGP-Champion keine Verletzungen riskieren und bleibt deshalb wie zuletzt in Mugello lieber in seiner Box.


„Ich konnte in den vergangenen fünf oder sechs Jahren trotzdem um die Meisterschaft kämpfen. Ehrlich gesagt möchte ich momentan keine Verletzung riskieren. Die Motorräder haben sehr viel Leistung und sind ziemlich schwer. Wenn man mit Slicks auf feuchte Stellen kommt, dann muss man sehr vorsichtig sein. Das Risiko ist sehr hoch“, betont der Yamaha-Werkspilot.

„98 Prozent aller Rennen finden bei komplett trockenen oder komplett nassen Bedingungen statt. Bei diesen Bedingungen bin ich schnell. Ich war im vergangenen Jahr in Misano schnell. Doch es hängt immer von den jeweiligen Bedingungen und dem Vertrauen ins Motorrad ab“, schildert Lorenzo und kommentiert die Bemühungen der anderen Fahrer, die verregnete Trainings für sich nutzen: „Es gibt aber immer Fahrer, die im Trockenen nicht so schnell sind, und dann bei Mischbedingungen die Chance nutzen, um ihre Qualitäten zu demonstrieren.“

Text von Sebastian Fränzschky & David Emmett

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