Casey Stoner, Marc Marquez - © Repsol

© Repsol – Casey Stoner mit seinem Nachfolger im Honda-Werksteam: Marc Marquez

Im Winter 2012/2013 trat Marc Marquez im Honda-Werksteam die Nachfolge von Casey Stoner an und knüpfte nahtlos an dessen Erfolge an. Mehr noch: Der Spanier übertraf seinen australischen Vorgänger sogar teilweise und setzte reihenweise neue Bestmarken.

In seiner Rookie-Saison in der Königsklasse krönte sich Marquez auf Anhieb zum Weltmeister. Im darauffolgenden Jahr 2014 ließ er sofort seinen zweiten WM-Titel folgen und zog damit so schnell wie es nur ging mit Stoner gleich. Der „Aussie“ hatte 2007 mit Ducati und 2011 mit Honda den WM-Titel gewonnen.

In puncto Grand-Prix-Siegen hat Marquez mit deren 19 schon nach zwei MotoGP-Jahren die Hälfte der Stoner-Marke erreicht. Der Ende 2012 zurückgetretene Australier gewann im Verlauf seiner sieben MotoGP-Saisons 38 Rennen. Aber: Ein Ende der Siegesserie von Marquez ist noch lange nicht absehbar.

Mit seinen zwei WM-Titeln hat Marquez nicht nur hinsichtlich der Erfolge auf Anhieb die Nachfolge von Stoner angetreten. Jorge Lorenzo, der in den Jahren 2010 und 2012 mit Yamaha den WM-Titel gewann, findet, dass der 21-Jährige auch vom Fahrstil her in Stoners Fußstapfen getreten ist.

„Marquez ist sehr schnell und sehr talentiert, genau wie Casey, der sogar mit der Ducati an der Spitze fuhr“, sagt Lorenzo und kommt zum Schluss: „Marquez ist aus demselben Holz geschnitzt. Er ist topfit und auf einer schnellen Runde kann er regelrecht explodieren. Natürlich funktioniert auch die Honda sehr gut, aber Marquez ist schon sehr schnell.“

Text von Mario Fritzsche & David Emmett

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