Jorge Lorenzo - © Yamaha Motor Racing Srl

© Yamaha Motor Racing Srl – Jorge Lorenzo beim Katar-Grand-Prix: Starker Start, früher Sturz

Freude auf der einen Seite der Yamaha-Box, Frust auf der anderen: Während sich Valentino Rossi beim Auftakt der MotoGP-Saison 2014 in Doha über Platz zwei freute, schob Teamkollege Jorge Lorenzo Frust. Dabei hatte das Rennen für den Weltmeister der Jahre 2010 und 2012 perfekt begonnen.

Vom fünften Startplatz ging Lorenzo noch vor der ersten Kurve in Führung. Als das Feld aus der ersten Runde zurückkam, fehlte die Yamaha M1 mit der Startnummer 99 allerdings. Lorenzo war in Kurve 15 in Führung liegend gestürzt.

Was war der Grund für den frühen Ausfall? „Ich habe einen Fehler gemacht. Es ist lange her, dass mir so etwas passiert ist“, kommentiert Lorenzo seinen auf noch kalte Reifen zurückzuführenden Sturz und versucht, das Positive zu sehen: „Wir sind nicht perfekt. Wir sind nur Menschen, die manchmal Fehler machen.“

Die Bridgestone-Reifen wurden gegenüber dem Vorjahr verändert. Hinzu kam, dass es mit 20 Grad Celsius Luft- und 18 Grad Celsius Asphalttemperatur kühler war als beim Grand Prix von Katar 2013, den Lorenzo für sich entschieden hatte. „Diese Umstände habe ich einfach nicht bedacht“, fasst sich der Mallorquiner nach seiner Nullnummer beim Saisonauftakt 2014 an die eigene Nase. „Ich war in dieser Kurve einfach zu schnell, obwohl der Vorder- und der Hinterreifen noch nicht bereit waren.“

Besonders bitter für Lorenzo: Teamkollege Rossi machte mit seinem sehenswerten Duell gegen den späteren Sieger Marc Marquez (Honda) deutlich, wozu die Yamaha M1 in der Lage war. Während Weltmeister Marquez mit 25, Rossi mit 20 und Honda-Pilot Dani Pedrosa mit 16 WM-Punkten aus Katar abreißen, steht Lorenzo mit null Punkten da. „Es ist schade, so viele Punkte liegengelassen zu haben, denn Marc, Valentino und Dani sind die Favoriten“, ärgert sich Lorenzo und merkt an: „Valentino hat gezeigt, dass die Yamaha selbst mit diesen Reifen konkurrenzfähig ist.“

So bleibt dem zweimaligen Ex-Weltmeister nur die Hoffnung auf das zweite Saisonrennen am 13. April. „Die Weltmeisterschaft ist sehr lang. Warten wir einmal ab, was in Austin passiert“, blickt Lorenzo voraus.

Text von Mario Fritzsche

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