© Yamaha - Weltmeister Jorge Lorenzo konnte nur phasenweise die Hondas gefährden

Nach dem achten Saisonsieg von Casey Stoner ist klar, wer aller Voraussicht nach Weltmeister wird. 44 Punkte hat der Australier nun Vorsprung auf Jorge Lorenzo. 100 Punkte sind in den verbleibenden vier Rennen noch zu holen. Wenn nichts Außergewöhnliches passiert, dann wird Stoner zum zweiten Mal nach 2007 Champion der MotoGP sein. Lorenzo hatte nach seinem Start-Ziel-Sieg in Misano noch gehofft, die Geschichte drehen zu können. In Aragon war die Yamaha der Honda allerdings hoffnungslos unterlegen.

Die Strecke im Motorland passte nicht zur M1. Man sah Lorenzo in den Trainingseinheiten an der Körperhaltung und am Gesichtsausdruck an, dass er die Titelverteidigung praktisch abgeschrieben hat. Neben Stoners Tempo beeindruckt auch die Konstanz. Abgesehen von Jerez, wo der 25-Jährige von Valentino Rossi abgeräumt wurde, feierte er in jedem Rennen auf dem Podest. „Rolling Stoner“ gehört der Vergangenheit an.

Das erkennt auch Lorenzo an. „Er kann diese WM nur noch verlieren, wenn es ständig regnet oder ihm ein Motor platzt. Er hat acht Siege und ich nur drei. Er verdient den WM-Titel in diesem Jahr“, wird der (noch) Weltmeister von ‚Bikesportnews‘ zitiert. „Wenn man ein gutes und dann zwei schlechte Rennen hat, wird es schwierig den Titel zu gewinnen. In einem Rennen kann ich um den Sieg kämpfen und bei den nächsten beiden nur um das Podium.“

„Wir alle sehen ihn als Phänomen. Im Vorjahr hat er mit der Ducati drei Rennen gewonnen. Mit dem gleichen Motorrad kommen alle anderen Fahrer nicht einmal aufs Podium, abgesehen von Vale in Le Mans. Stoner ist sehr schnell und hat ein außergewöhnliches Gefühl. Er hat auch ein großartiges Motorrad. Das macht es leichter.“

Text von Gerald Dirnbeck

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