Jorge Lorenzo - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Jorge Lorenzo war bei seinem Ausfall schon weit entfernt von der Spitze

Nach dem Start des Katalonien-Grand-Prix in Barcelona deutete alles auf einen weiteren Sieg von Weltmeister Jorge Lorenzo hin.

Der Yamaha-Werkspilot schnappte sich die Führung und gab das Tempo vor. Doch Lorenzo konnte sich nicht wie gewohnt von seinen Verfolgern absetzen und das Rennen kontrollieren.

In Runde sieben ging Valentino Rossi am Spanier vorbei. Und auch Marc Marquez schlüpfte durch. Lorenzo verlor zwei Runden später die dritte Position an Dani Pedrosa. In Runde zwölf zog auch noch Suzuki-Werkspilot Maverick Vinales vorbei. Lorenzo fuhr mehr als eine Sekunde pro Runde langsamer als die Spitze.

„Ich hatte große Mühe, konkurrenzfähig zu sein. Zunächst hatte ich einen guten Start und war mit frischen Reifen auf dem Level der anderen Fahrer. Wie mir schon vor dem Rennen klar war, bekam ich dann Graining am Vorderreifen“, berichtet Lorenzo, der nur zu Beginn schnell war, als die Reifen frisch waren.

Durch das Graining rutschte Lorenzo zurück. „Rossi hatte das nicht, er fährt wahrscheinlich anders als ich“, grübelt der Titelverteidiger. „Er kann mit seiner Fahrweise den Reifen besser schonen als ich. Er ist auch bei schwierigen Bedingungen sehr gut. Er ist heute unglaublich gut gefahren. Ich konnte nicht so gut fahren und meinen Fahrstil nicht so umstellen, um den Vorderreifen besser zu kontrollieren.“

Bereits beim Rennen in Jerez tat sich Lorenzo schwer, bei hohen Temperaturen mit den Michelin-Reifen zurechtzukommen. „Es ist offensichtlich, dass es ein Problem gibt, wenn spezielle Bedingungen herrschen und es wenig Grip gibt“, überlegt Lorenzo. „Es liegt an Strecken oder dem Asphalt, der Graining am Vorderreifen verursacht. Dabei habe ich Mühe und werde langsamer.“

„Mit Bridgestone hatte ich das nur ein Mal in Australien. Jetzt passierte es mit Michelin in Jerez und heute. Rossi kann mit seiner Sitzposition oder seiner Fahrweise den Vorderreifen besser schonen und das Tempo halten. Wir müssen analysieren, was wir tun können“, schildert Lorenzo, der mit der Performance der Michelin-Reifen nicht zufrieden ist: „Ich werde auch mit Michelin sprechen, ob wir für alle einen konstanteren Reifen haben können. Heute war es wahrscheinlich mit dem Setup unsere eigene Schuld.“

Text von Sebastian Fränzschky & David Emmett

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Eine Antwort auf Jorge Lorenzo „Werde mit Michelin sprechen“

  1. Konmili

    Na dann haben wir ja wieder den Schuldigen gefunden! Hat ja gedauert! Der Asphalt ists und die Michelin Reifen. Und andere fahren besser und und und. Man, die Memme sollte ein Redeverbot bekommen.

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