Jorge Lorenzo © Yamaha

© Yamaha - Jorge Lorenzo spricht auch nach Jerez von seinem besten Testwinter

Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo hat bereits vor den dreitägigen Testfahrten in Jerez von seinen besten Wintervorbereitungen in seiner MotoGP-Karriere gesprochen. Am Sonntag bestätigte er in Spanien diesen Eindruck mit schnellen Rundenzeiten und einer konstanten Rennsimulation.

Über eine Distanz von 26 Umläufen war der Spanier knapp schneller als Honda-Pilot Dani Pedrosa. Obwohl der Weltmeister von 2010 in der Zeitenliste als Zweiter aufschien, reist Lorenzo in guter Form zum Saisonauftakt nach Katar.

„Das waren meine besten Saisonvorbereitungen. Das Yamaha-Team ist stark. Ich glaube, dass ich auf den meisten Strecken noch schneller fahren kann. Ich bin sehr glücklich, weil wir immer vorne dabei sind. Das zeigt, dass wir ein gutes Bike haben“, zieht der 24-Jährige Fazit. „Trotzdem müssen wir arbeiten, weil der Wettbewerb sehr eng ist. Vielleicht sind sie besser als wir. Wir müssen uns noch auf der Bremse verbessern, dann finden wir noch Zeit.

Lorenzo hielt mit seiner persönlichen Bestzeit von 1:38.953 Minuten lange die Bestzeit. Erst in den letzten zehn Minuten, als die Temperaturen etwas sanken, überflügelte ihn Konkurrent Casey Stoner (Honda) noch um 0,173 Sekunden. „Casey ist immer schnell. Er ist ein Qualifyingfahrer. Er konzentriert sich immer auf eine gute Rundenzeit. Er wollte den Tag als Schnellster beenden“, sagt Lorenzo über seinen härtesten Gegner.

Die Zuversicht zieht der Yamaha-Fahrer aus der Performance über die Distanz: „Ich bin bei der Rennsimulation niedrige 1:40 gefahren. Ich bin aber vorne mit einem gebrauchten Reifen gefahren. Mit einem neuen wäre ich vielleicht um eine halbe Sekunde schneller gewesen. Das ist nicht wenig, wenn man bedenkt, wie kurz diese Strecke ist und es kaum Gerade gibt.“

„Auf einer langen Strecke – wie Brünn, Sepang oder Katar – wäre der Unterschied größer. In Estoril wäre ich aufgrund der langen Geraden auch schneller. Auf einer kurzen Strecke kann man aber kaum einen Unterschied machen.“

Text von Gerald Dirnbeck

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