Karel Abraham

© ATV - Ducati-Pilot Karel Abraham bestreitet 2012 seine zweite MotoGP-Saison

Ducati-Pilot Karel Abraham geht 2012 in seine zweite MotoGP-Saison. Der Tscheche wird auch in der anstehenden Saison dem Cardion-AB-Team treu bleiben und wieder eine Desmosedici bewegen. Diese wird, genau wie das Werksmotorrad von Ducati, einen Alurahmen haben. Beim Test in Sepang werden die Satellitenteams jedoch nicht mit dem gleichen Material auf der Strecke sein, wie Valentino Rossi und Nicky Hayden.

Abraham und Pramac-Pilot Hector Barbera werden mit der sogenannten GP0 ausrücken, die grundsätzlich auf dem Stand vom Nachsaisontest in Valencia ist. Mit ein paar kleinen Verbesserungen, die man durch die Fahrten nach dem Saisonfinale erhalten hat, wurde die Ducati in Richtung GP12 entwickelt. Den technischen Daten geht hervor, dass Ducati das Hubraumlimit voll ausschöpft. Ob das der Wahrheit entspricht, kann man nur mutmaßen.

Zahlreiche Neuerungen

„Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob das neue Motorrad dem vom Vorjahr sehr ähnlich ist. Unter der Verkleidung gibt es aber eine Menge an Veränderungen“, erklärt Abraham. Auffällig ist. dass die charakteristischen Flügel an der seitlichen Verkleidung weggefallen sind. Durch dieses aerodynamische Hilfsmittel versprach sich das Team mehr Haftung am Vorderrad.

Doch auch farblich wird es einige Veränderungen geben: „Für 2012 haben wir uns dazu entschieden, etwas mehr zur Farbe Blau zurückzukehren. Ich denke aber, dass es dennoch einen Wiedererkennungseffekt gibt“, ist sich der Tscheche sicher. „Ich konnte das neue Motorrad bereits während der Tests in Valencia probieren. Sepang wird aber der erste richtige Test werden.“

„Wir müssen dafür gut vorbereitet sein, weil wir sehr viele Dinge probieren wollen. Zudem müssen wir am Setup arbeiten, weil die MotoGP-Saison 2012 schon am 8. April in Katar beginnt“, schildert er. Freudig steht er dem voraussichtlich 21 Fahrern umfassenden Starterfeld gegenüber und freut sich auf Duelle mit alten Bekannten, wie Stefan Bradl.

„Dank der größeren Anzahl an Fahrern wird die MotoGP für die Zuschauer und für uns interessanter“, lobt Abraham. „Es ist toll, dass ich gegen meine alten Rivalen und Freunde fahren kann. Dennoch konzentriere ich mich auf meine eigenen Ziele – so weit vorne zu sein wie möglich, egal ob Werksmaschinen oder CRT-Bikes.“

Vergleich Ducati Desmosedici GP12/GP11

  • Gewicht: 155 kg/150 kg
  • Höchstgeschwindigkeit: über 360 km/h/über 340 km/h
  • Leistung: 250 PS/235 PS
  • Beschleunigung 0-100 km/h: 2,6 s/2,7 s

Technische Daten Ducati Desmosedici GP12

  • Motor: wassergekühlter Viertaktmotor mit vier Zylindern und vier Ventilen pro Zylinder, desmodromische Ventilsteuerung, V-Bauweise mit 90 Grad
  • Hubraum: 999 Kubikzentimeter
  • Elektronik: Magneti Marelli
  • Getriebe: sechs Gänge
  • Kupplung: trockene Mehrscheibenkupplung
  • Kette: Regina
  • Rahmen: Aluminium-Kastenprofil
  • Gabel: Öhlins, 48 mm Durchmesser
  • Federbein: Öhlins
  • Bremse vorne: Brembo, vier Kolben, zwei 320 mm große Bremsscheiben
  • Bremse hinten: Brembo, zwei Kolben, Stahl
  • Felgen: Marchesini, 16,5 Zoll
  • Reifen: Bridgestone
  • Tankinhalt: 21 Liter
  • Treibstoff: Eni

Text von Sebastian Fränzschky

Motorsport-Total.com
Quelle, Infos, Hintergrundberichte: www.motorsport-total.com/
Motorsport-Total auf Facebook
Motorsport-Total auf Twitter

Gaskrank Buchtipp

Dieser Beitrag wurde unter Racing abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *