Jonathan Rea - © Kawasaki

© Kawasaki – Weltmeister Jonathan Rea ist beim zweiten Rennwochenende der Saison der Gejagde

Weltmeister Jonathan Rea reist nach dem Doppelschlag in Australien mit viel Selbstvertrauen nach Thailand. Rea kassierte auf Phillip Island die Maximalpunktzahl von 50 Zählern und wirkte sehr souverän.

Teamkollege Tom Sykes fehlte in den Rennen diese Souveränität. Obwohl Sykes bei den Tests das Tempo vorgab und von der Pole-Position in beide Läufe startete, schaffte er es beim Saisonauftakt nicht aufs Podium und reist nur als WM-Sechster zum zweiten Rennwochenende der Saison.

Im Vorjahr gewann Rea in Buriram beide Läufe und setzte sich in der Fahrerwertung von seinen Verfolgern ab. Droht in diesem Jahr das gleiche Schicksal? Auf jeden Fall strotzt der Titelverteidiger vor Selbstvertrauen: „Es ist eine große Genugtuung, nach einem so tollen Saisonstart mit zwei Siegen in Australien nach Thailand zu reisen. Gleichzeitig ist es sehr motivierend. Ich bin motiviert, mich weiterhin an der Spitze zu behaupten“, stellt der Brite klar.

Teamkollege Sykes hat nach dem ersten Rennwochenende bereits 29 Punkte Rückstand und muss aufpassen, dass ihm Rea in der Fahrerwertung nicht entwischt. Doch der Teamkollege ist nicht der einzige Gegner des ehemaligen Weltmeisters. In Thailand sollte man auch die beiden Werks-Ducatis, die Yamahas und die Hondas auf der Rechnung haben. Zudem dürfte der Kurs mit seinem Stop-&-Go-Layout auch den schnellen BMWs liegen.

„Der Chang International Circuit ist ein Kurs, der uns theoretisch liegen sollte. Ich bin gespannt, dorthin zurückzukehren“, bemerkt Sykes, der im vergangenen Jahr in Lauf eins Dritter wurde und im zweiten Lauf als Fünfter ins Ziel fuhr. „Ich stand dort vor einem Jahr bei einem Lauf auf dem Podium, auch wenn es kein besonders gutes Rennen für uns war“, erinnert sich der Weltmeister von 2013.


Trotz der Niederlage beim Saisonauftakt ist Sykes überzeugt, dass es in diesem Jahr besser laufen wird als im Vorjahr. Mut macht ihm die 2016er-Kawasaki. „In diesem Jahr sieht es anders aus. Ich erinnere mich daran, dass 2015 viele Zuschauer vor Ort waren. Ich mag es sehr, auf diesem Layout zu fahren. In diesem Jahr haben wir eine noch bessere ZX-10R. Ich reise hoffnungsvoll nach Thailand“, schildert Sykes.

Gespannt sein darf man, wie sich der neue Zeitplan auswirken wird. In Australien konnten die Superbike-Piloten zwei Tage lang testen und hatten zum Start des Rennwochenendes bereits ein Basissetup. In Thailand dürfen sich die Teams in den Trainings keine Fehler erlauben. „Der Freitag ist der wichtigste Tag, um beim Setup voranzukommen, denn am Samstag findet bereits ein Rennen statt“, warnt Rea.

„Durch den neuen Zeitplan haben wir eine etwas andere Strategie für das Rennwochenende. Auf Phillip Island kam uns der Vorsaisontest zugute, doch in Thailand müssen wir unser Wochenende gewissenhaft planen“, bemerkt der Weltmeister von 2015 und fügt hinzu: „Ich hoffe, wir fahren am Samstag und am Sonntag wieder zwei gute Ergebnisse ein.“

Text von Sebastian Fränzschky

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