Jonathan Rea, Tom Sykes - © Kawasaki

© Kawasaki – Bild mit Symbolcharakter: Jonathan Rea jubelt, Tom Sykes muss tapfer gratulieren

Nach seinem Wechsel von Honda zu Kawasaki hätte der Einstand im neuen Team für Jonathan Rea in der Superbike-Weltmeisterschaft nicht besser ausfallen können.

Nach einem Sieg und Platz zwei beim Saisonauftakt in Australien legte der Brite bei zweiten Rennwochenende im thailändischen Buriram eine perfekte Leistung hin. „Mit der Pole-Position und zwei Rennsiegen war das für mich ein perfektes Wochenende – mehr geht nicht“, findet Rea.

Gegen den 28-Jährigen war auf dem Kurs im Norden Thailands am vergangenen Wochenende kein Kraut gewachsen. Nachdem er in der Superpole nur hauchdünn Leon Haslam (Aprilia) bezwungen hatte, war Reas Vorstellung in den beiden Rennen umso souveräner. Er gewann zweimal den Start, setzte sich rasch von den Verfolgern ab und fuhr dann ein kontrolliertes Rennen.

„Das Motorrad kann immer besser sein, aber von Beginn des Wochenendes an war meine Ninja auf einem gutem Niveau“, lobt Rea seine ZX-10R. „Mein Renntempo war wirklich schnell und der Rhythmus gut. Unsere Basis-Abstimmung ist momentan richtig gut, und dass gibt mir das Vertrauen, ans Limit zu gehen und das Motorrad besser kennenzulernen.“

„Es war nicht der erste Doppelsieg in meiner Karriere, aber ich weiß, dass so etwas nicht oft vorkommt. Daher möchte ich diesen Moment einfangen, reflektieren, was uns gelungen ist und die nächsten Tage genießen, freut sich Rea über seinen Triumph, nachdem er die Meisterschaftswertung mit 95 von 100 möglichen Punkten anführt.

Deutlich kleinere Brötchen muss derzeit sein Teamkollege Tom Sykes backen, der mit Kawasaki 2013 Weltmeister geworden war und im vergangenen Jahr nur knapp den Titel verpasst hatte. Von meisterlicher Form ist der Brite derzeit entfernt, vielmehr läuft ihm sein neuer Teamkollege zu Beginn der Saison den Rang ab. „Podium im ersten Lauf – wir bewegen uns in die richtige Richtung. Wenn ich bedenken, welches Gefühl ich auf dem Motorrad hatte, dann ist ein Podium nicht so schlecht“, findet Sykes, der im Gegensatz zu Rea noch nach der richtigen Abstimmung seiner Kawasaki sucht.

„Ich kann noch nicht machen, was ich will, und wenn das so ist, kannst du gegen die Jungs vor dir nichts ausrichten“, klagt Sykes. „Wir haben alle versucht, und Dritter zu werden war für den Moment akzeptabel“, lautet sein etwas ernüchterndes Fazit. „Im zweiten Rennen wurde ich in der ersten Runde in Kurve drei abgedrängt und bin deshalb zurückgefallen.“ Später musste sich Sykes dann im Kampf um Platz vier Superbike-Neuling Jordi Torres (Aprilia) geschlagen geben. „Wir hatten einige Probleme am Kurveneingang, werden aber weiterarbeiten und versuchen, das Motorrad zu verbessern“, so Sykes.

Text von Markus Lüttgens

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