© Kawasaki - Die Kawasaki von Tom Sykes erhält ab Jerez eine neue Lackierung

© Kawasaki – Die Kawasaki von Tom Sykes erhält ab Jerez eine neue Lackierung

Nach einer extrem langen Sommerpause steigen die Superbike-WM-Piloten am Wochenende wieder auf ihre Maschinen. Durch die Absage des Rennwochenendes in Südafrika stehen nur noch drei Events auf dem Plan: Jerez, Magny-Cours und Doha. Den Kurs in Jerez kennen die Piloten gut. Im Vorjahr fand in Spanien das Saisonfinale statt. Zudem testeten die Teams im Winter intensiv auf dem winkligen Kurs.

„Es ist sehr emotional, nach Jerez zurückzukehren“, bemerkt Weltmeister Tom Sykes, der sich im vergangenen Jahr die Superbike-Krone angelte. „Vor dem Saisonfinale im Vorjahr konnte ich nie eine Meisterschaft gewinnen. Dann gewann ich gleich die Superbike-WM. Das gelang uns ausgerechnet in Jerez, dem Heimrennen meines spanischen Teams.“ Am Mittwoch wird bei einer Präsentation in Malaga eine neue Lackierung gezeigt, bei der ein Sponsor mehr Fläche erhält.

„Im Winter verbrachte ich bei den Tests viel Zeit auf dem Kurs. Die Strecke sorgt bei mir für besondere Gefühle und hält magische Erinnerungen bereit. Es ist ein sehr schöner Kurs, der Spaß macht. Ich kann es kaum erwarten, mit meiner Kawasaki dort zu fahren“, schildert der Brite, der als klarer WM-Leader nach Jerez reist. In der Fahrerwertung führt er mit 44 Punkten Vorsprung.

Zudem ist die Kawasaki ZX-10R das momentan beste Motorrad im Feld. Lediglich die Aprilia-Piloten konnten Sykes im bisherigen Saisonverlauf konstant das Wasser reichen. „Wir konnten das Motorrad beim Test in Portimao etwas verbessern. Ich freue mich, diese Verbesserungen in Jerez anzuwenden. Die spanischen Fans waren im vergangenen Jahr toll, sehr enthusiastisch. Ich freue mich darauf, wieder dorthin zu kommen“, so Sykes.

Baz möchte Positionen gutmachen
Teamkollege Loris Baz hat ebenfalls gute Erinnerungen an Jerez: „Ich liebe den Kurs. Bei den Tests im Winter konnten wir einige starke Zeiten fahren. Bei diesen Tests konnte ich mein Vertrauen steigern. Deswegen freue ich mich, wieder nach Jerez zu kommen, um dort zu fahren.“ Weniger glücklich ist Baz über die Absage des Südafrika-Rennwochenendes.

„Es stehen nur noch drei Rennwochenenden aus, was für mich nicht ideal ist, um mich in der Meisterschaft zu steigern, doch ich werde mein Bestes geben“, berichtet der Franzose, der als WM-Vierter nach Spanien reist. Zu Honda-Pilot Jonathan Rea, der WM-Dritter ist, fehlen Baz momentan acht Punkte. Aprilia-Pilot Sylvain Guintoli liegt als WM-Zweiter 28 Punkte vor Baz.

„Wir waren in diesem Jahr bei allen Rennen stark, mit Ausnahme vom USA-Rennen. Ich bin zuversichtlich, dass ich in Spanien wieder schnell sein werde. Beim vergangenen Test in Portimao, der nach Laguna Seca folgte, fand ich mein gutes Gefühl für die Maschine zurück. Wir probierten ein paar Teile, die unser Rennsetup verbesserten“, erklärt der Kawasaki-Pilot. „Ich bin überzeugt, dass wir das beim Rennwochenende in Jerez spüren werden.“

Text von Sebastian Fränzschky

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