Tom Sykes - Kawasaki

© Kawasaki - Der Brite Tom Sykes hat eine passende Abstimmung für seinen Fahrstil gefunden

Kawasaki hat erfolgreiche vier Testtage mit der neuen Ninja ZX-10R in Malaysia absolviert. Am ersten Tag war auch Chris Vermeulen mit dabei und zeigte sich vom Potenzial beeindruckt. Es wurde aber entschieden, dass er nach einem Tag wieder in seine Heimat Australien fliegen soll, um sich auf das Rehabilitationsprogramm für sein verletztes rechtes Knie zu konzentrieren. An den restlichen drei Tagen waren die Stammfahrer Tom Sykes und Joan Lascorz im Einsatz.

Obwohl es oft in Sepang regnet, konnte die Kawasaki-Mannschaft das geplante Programm durchziehen. Hauptsächlich wurde an der Dämpfung, der Geometrie und der Motorabstimmung für den Saisonstart gearbeitet. Die finale Spezifikation der Verkleidung wurde ebenfalls probiert. Pirelli hatte reguläre Rennreifen zur Verfügung gestellt, mit denen Sykes und Lascorz innerhalb von 2:04 Minuten fahren konnten. Bei Rennsimulationen lagen die Runden bei 2:05 Minuten. Vergleichsmöglichkeiten sind schwierig, da die Superbike-WM normalerweise nicht in Sepang fährt.

„Wir hatten einen guten letzten Tag und sind von neun Uhr am Morgen bis zwei Uhr Nachmittags gefahren“, so Teammanager Paul Risbridger. „Tom ist eine gute Rennsimulation gefahren. Wir haben auch noch einige andere Dinge probiert. Bei der Abstimmung sind uns Fortschritte gelungen. Die Zeiten sind mit Rennreifen zustande gekommen, denn wir hatten keine Qualifyers.“

„Joan ist noch immer nicht vollständig fit, weshalb wir seine Läufe etwas limitierten. Er ist trotzdem mit einem guten Tempo gefahren. Wir haben alles getestet, was wir wollten und haben uns durch alle wichtigen Bereiche gearbeitet. Vier Tage auf der Strecke zu sein, war die richtige Wahl, denn zu dieser Jahreszeit verliert man immer etwas Zeit, falls es regnet.“

Sykes zieht ebenfalls ein positives Fazit. Der Brite fühlt sich auf der Ninja wohl und kann entspannt an das Limit gehen. „Ich bin sehr zufrieden wie es gelaufen ist, denn ich hatte ein gutes Gefühl. Wir haben an den ersten Tagen gut gearbeitet und ein hohes Level erreicht. Aber selbst am letzten Tag ist uns noch ein großer Schritt gelungen.“

„Dieser kam von der Geometrie und vom Chassis. Wir haben eine sehr gute Balance für meinen Fahrstil gefunden. Diese positive Richtung sollte uns einen guten Saisonstart ermöglichen. Wir hatten zwar nicht die Chance eine schnelle Runde zu drehen, aber unser Tempo war gut und es war wirklich ein positiver Test. Wenn die Saison losgeht, haben wir viele Testkilometer abgespult.“

Anfang August 2010 hatte sich Lascorz beim Supersport-Rennen in Silverstone schwer verletzt. Die Genesung hat lange gedauert. „Es war ein positiver Test für mich, obwohl ich noch nicht zu 100 Prozent fit bin. Ich bin gute Zeiten gefahren und war nahe an Toms Bestmarke dran. Ich muss nun weiterarbeiten, um meine volle Stärke wiederzuerlangen. Ich habe an diesen Tagen sehr viel über die neue Ninja gelernt. Außerdem bin ich mit der Zusammenarbeit innerhalb des Teams sehr glücklich.“

Kawasaki wird noch zwei weitere Tests im Vorfeld der Saison bestreiten. In Portimao und auf Phillip Island wird weiter an der ZX-10R gefeilt werden, bevor es am Sonntag den 27. Februar wieder um WM-Punkte geht.

Text von Gerald Dimbeck

Motorsport-Total.com
Quelle, Infos, Hintergrundberichte und Fotos auf: » www.motorsport-total.com

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