Kevin Schwantz

© Suzuki - Kevin Schwantz wünscht sich, dass Casey Stoner weniger Beschwerden äußert

Die vorerst letzte 800er-Saison in der MotoGP wurde von Honda und Casey Stoner dominiert. Der Australier, der von Ducati ins Honda-Werksteam wechselte, stand mit Ausnahme von Jerez bei jedem Rennen auf dem Podest und holte elf Saisonsiege. Bereits in Phillip Island stellte er seinen zweiten MotoGP-Titel sicher.

„Er ist offensichtlich ein riesiges Talent“, erkennt auch Motorrad-Legende Kevin Schwantz in seinem Blog für ‚Superbikeplanet.com‘. „Vielleicht hat man das 2007 bei Ducati schon ein bisschen sehen können. Aber ich denke, wenn wir uns erinnern, wozu Valentino und Nicky mit der ziemlich ähnlichen Ducati in diesem Jahr in der Lage waren, muss man ihm auf die Schulter klopfen für das, was er erreicht hat, als er dort war.“

„Wir dachten alle, dass Ducati 2007 einen Performance-Vorteil hatte. Vielleicht hatte sie ihn auch, wenn es geradeaus ging. Aber nicht allzu viele Strecken haben riesig lange Geraden“, analysiert der Amerikaner. „Er musste das Motorrad sehr hart fahren.“

Dennoch kritisiert Schwantz den neuen MotoGP-Weltmeister auch: „Er beschwert sich etwas zu oft – egal ob es um andere Fahrer, wie beim Schlag gegen de Puniet in Le Mans oder die Diskussion, ‚warum hat mir denn keiner geholfen, weiterzufahren‘, in Jerez nach dem Unfall mit Valentino ging.“ „Das sind Vorfälle, die im Rennsport passieren“, merkt er an. „Es gibt Jungs, die auf einer langsamen Runde im Weg sind. Man hat Zusammenstöße. Man hat Unfälle.“

Text von Sebastian Fränzschky

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