Randy de Puniet - © KTM

© KTM – Randy de Puniet (Foto) und Mika Kallio konnten nur am Donnerstag fahren

KTM nutzte die Pause zwischen den Grand-Prix-Wochenenden in Jerez und Le Mans, um mit dem Testteam zwei Tage in Brünn zu testen.

Am Mittwoch und Donnerstag sollten mit der neuen RC16 möglichst viele Erkenntnisse gesammelt werden. Mika Kallio und Randy de Puniet waren vor Ort, um KTM bei der Entwicklung zu helfen, doch das Wetter spielte wie bei den vergangenen Tests nicht mit.

Am Mittwoch konnten gar keine Runden gedreht werden. Donnerstag gingen die KTM-Testpiloten bei frischen zehn Grad auf die Strecke.

„Wenn man den ersten Tag ausblendet, dann können wir mit unseren Fortschritten zufrieden sein“, bemerkt Kallio. „Wir passten unser Programm für den zweiten Tag an und probierten ein paar Dinge bei der Ergonomie. Zudem arbeiteten wir am Motor und dem Mapping. Leider war es mit zehn Grad etwas zu kalt, um richtig Haftung aufzubauen, doch wir haben klare Vorstellungen für den nächsten Test. Wir wissen, was wir tun müssen, um uns zu steigern.“


Randy de Puniet war ebenfalls enttäuscht, dass die Bedingungen in Brünn so schlecht waren. Der Franzose hätte gern mehr Runden mit der neuen KTM-MotoGP-Maschine gedreht. „Leider waren die Bedingungen nicht so, wie wir es uns erhofften. Dennoch konnten wir intensiv an der Traktionskontrolle, der Motorbremse und dem Chassis arbeiten“, berichtet de Puniet. „Das Team hat seit dem vergangenen Test tolle Arbeit geleistet. Die Fortschritte waren spürbar. Wir steigern uns Test für Test. Ich fühle mich im Team wohl und hoffe, ihnen geht es genauso.“

Mike Leitner betreute den Test in Tschechien und war mit der Arbeit des KTM-Testteams zufrieden: „Das Team konnte die Performance weiter verbessern. Es gab keine Probleme. Durch die beiden Tests zu Beginn des Jahres kamen wir besser vorbereitet nach Brünn. Alle Mitarbeiter waren sehr konzentriert und wussten, was sie zu tun haben“, freut sich Leiter.

„Ich muss unseren beiden Testfahrern ein Kompliment ausstellen. Sie leisteten exzellente Arbeit, obwohl das Wetter nicht gerade ideal war. Wir konnten unsere Arbeit an der Maschine fortführen und absolvierten das für den Test geplante Programm“, schildert Leitner zufrieden.

Technikdirektor Sebastian Risse hofft für die kommenden Tests auf mehr Glück beim Wetter. Abgesehen von den durchwachsenen Bedingungen ist Risse zufrieden: „Wir hatten bisher noch kein Glück, was das Wetter angeht. Deswegen haben wir bei den Tests noch viele Dinge zu absolvieren. Wir müssen noch präziser auf die Aussagen der Fahrer hören und uns Prioritäten setzen.“

„Wir schenken der Elektronik und dem Gefühl für die Reifen momentan sehr große Beachtung. Für das Feintuning benötigen wir nun perfekte Bedingungen, um herauszufinden, wie wir konstanter und vor allem schneller werden können“, erklärt der KTM-Technikdirektor. Kommende Woche wird KTM erneut testen. Das Testteam gastiert vom 3. bis zum 5. Mai auf der Grand-Prix-Strecke in Misano.

Text von Sebastian Fränzschky

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