Alex Hofmann - © KTM Philip Platzer

© KTM Philip Platzer – Alex Hofmann absolvierte 2015 bereits die ersten Testfahrten für KTM

Während die MotoGP-Teams in der vergangenen Woche auf Phillip Island für die Saison 2016 getestet haben, war auch Neueinsteiger KTM nicht untätig.

Die Österreicher, die 2017 in die Königsklasse des Motorradsports zurückkehren werden, absolvierten in Jerez ihren ersten dreitägigen Test des neuen Jahres. Neben den beiden bereits bekannten Testpiloten Mika Kallio und Alex Hofmann schwang sich in Spanien auch Randy de Puniet erstmals auf die KTM RC16.

„Leider hatten wir dieses Mal mit dem Wetter weniger Glück, aber wir haben die wechselnden Bedingungen trotzdem gut ausnutzen können“, berichtet MotoGP-Berater Mike Leitner, nachdem die Strecke am Donnerstag und Freitag teilweise extrem nass war. „Wir haben an der Strecke erstmals mit unseren beiden Crews gearbeitet und standen dabei teilweise auch unter Zeitdruck“, verrät der Österreicher.

„Wir haben erste Erfahrungen im Nassen gesammelt und konnten daher wichtige Schritte bei der Elektronik und der Fahrbarkeit machen. Randy de Puniet hat uns für die weitere Entwicklung der KTM RC16 wichtige Hinweise gegeben“, so Leitner. Der Franzose übernahm die Maschine am Samstag und konnte am dritten und letzten Tag immerhin einige Runden im Trockenen drehen.

„Ich hatte seit mehr als einem Jahr nicht mehr auf einer MotoGP-Maschine gesessen und fühlte mich direkt wohl auf dem Bike“, berichtet de Puniet, der Ende 2014 letztmals als Suzuki-Testpilot in der MotoGP im Einsatz war. Die vergangene Saison verbrachte er in der Superbike-Weltmeisterschaft. Der Franzose ist sich sicher: „Wir sind gut auf den nächsten Test in ein paar Wochen vorbereitet.“

Kallio ergänzt: „Nachdem wir an den ersten beiden Tagen bei extrem schwierigen Bedingungen an der Ergonomie und dem Setup gearbeitet haben, konnten wir die vielen Änderungen am dritten Tag bei besseren Bedingungen bestätigen. Wir haben einige Dinge bei der Traktion und bei der Wheeliekontrolle ausprobiert und Federelemente von WP und verschiedene Optionen für die Gabelbrücke getestet.“

„Ich bin sehr glücklich mit der Performance und ich denke, dass wir den Technikern wichtiges Feedback geben konnten“, so der Finne. Auch Hofmann zeigt sich zufrieden und ergänzt: „Das einzig Negative an den drei Tagen war das Wetter.“ Der TV-Experte bestätigt dem Motorrad technisch bereits jetzt eine „sehr gute Basis“ und erklärt: „Jetzt geht es darum, weiterhin zu arbeiten und die Zeiten nach unten zu schrauben.“ Anfang März steht der nächste Test auf dem Programm.

Text von Ruben Zimmermann

Motorsport-Total.com
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