Cal Crutchlow - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Cal Crutchlows Honda RC213V erhielt beim Test in Brünn eine neue Lackierung

Seit dem Saisonstart in Katar gibt es Gerüchte, LCR-Hauptsponsor CWM würde den Vertrag mit Lucio Cecchinello nicht erfüllen können.

Das britische Unternehmen ermöglichte dem privaten Honda-Team in dieser Saison erstmals ein Zwei-Fahrer-Team. Doch CWM schien nur bedingt seriös zu sein. Beim Montagstest in Brünn ging Cal Crutchlow mit einer neuen Lackierung auf die Strecke. Teamchef Cecchinello versucht zu erklären, was es damit auf sich hat.

„Es ist eine neue Lackierung. Wir erstellen ein Werbevideo für unseren Sponsor Castrol. Deswegen haben wir keine Mitteilung gemacht. Aus Vertragssicht sind wir nach wie vor mit unserem aktuellen Sponsor verbunden. Wir müssen uns mit ihnen treffen und über die Zukunft entscheiden“, berichtet der LCR-Teamchef den Kollegen von ‚Crash.net‘.

Wird LCR beim CWM-Heimspiel in Silverstone bereits mit Castrol werben? „Normalerweise sollten wir mit CWM weitermachen, sofern wir keine andere Entscheidung treffen“, stellt Cecchinello klar. Eine Entscheidung, mit welcher Lackierung die LCR-Piloten beim Großbritannien-Grand-Prix antreten, sollte Ende Ende der Woche oder Anfang kommender Woche gefallen werden.

In der kommenden Saison könnte LCR einen Schritt zurück machen und nur noch einen Fahrer an den Start schicken. Die finanzielle Situation ermöglicht aller Voraussicht nach nur diese Variante: „Am wichtigsten ist momentan, die Zusammenarbeit mit Cal für mindestens ein weiteres Jahr sicherzustellen. Wir sind mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden und glauben an sein Potenzial“, bemerkt Cecchinello.

„Wir führen noch Gespräche mit seinem Manager“, berichtet der LCR-Teamchef. „Sobald der Vertrag unterschrieben wurde, können wir uns Gedanken machen, was wir für einen zweiten Fahrer tun können. Wir warten momentan auf Antworten potenzieller Sponsoren. Wir müssen bodenständig bleiben. Momentan haben wir nur das Budget für einen Fahrer.“ Jack Miller, der in dieser Saison mit einer Open-Honda an den Start geht, steht ohnehin bei HRC unter Vertrag. Im Zweifelsfall muss Honda ein anderes Team suchen. Es ist aber auch vorstellbar, dass sie LCR finanziell unter die Arme greifen, um Miller das Fahren zu ermöglichen.

Text von Sebastian Fränzschky

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