Jorge Lorenzo - © Yamaha

© Yamaha – Jorge Lorenzo verlor in Silverstone und Misano 23 Punkte auf Valentino Rossi

Yamaha-Werkspilot Jorge Lorenzo übernahm Mitte August nach seinem Sieg in Brünn die WM-Führung und befand sich voll auf WM-Kurs.

Mit Silverstone und Misano standen zwei Kurse auf dem Plan, auf denen der Spanier bestens zurechtkommt – zumindest bei trockenen Bedingungen. Der Wettergott meinte es sowohl in Großbritannien als auch in San Marino nicht allzu gut mit dem MotoGP-Champion von 2010 und 2012 und bescherte zwei Regenrennen.

Während Valentino Rossi in Silverstone gewann, konnte Lorenzo das Rennen nur als Vierter beenden. In Misano stürzte Lorenzo. Rossi rettete nach einem Strategiefehler immerhin elf wichtige Punkte. In der Meisterschaft führt der Italiener nun mit 23 Zählern bei fünf ausstehenden Rennen. Offen sind die Rennen in Aragon, Motegi, Phillip Island, Sepang und Valencia.

„Das einzige Ziel besteht jetzt darin, Rennen zu gewinnen. Ich muss aber nicht alle Rennen gewinnen. Wir sollten jetzt nicht durchdrehen und denken, dass wir um jeden Preis Rennen gewinnen müssen. Es ist aber wichtig, vor Valentino zu landen, auch wenn Marc vor uns liegt“, betont Lorenzo im Rahmen eines Sponsorenevents in Barcelona.

„Wir hatten jetzt zwei Regenrennen, doch im Trockenen bin ich stärker. Wenn es nicht noch einmal regnet, dann ist der Titel noch möglich“, ist Lorenzo überzeugt. Nach seinem Sturz in Misano musste der Yamaha-Werkspilot seine Hand untersuchen lassen. „Mir geht es gut. Es war aber ein schlimmer Sturz“, berichtet der WM-Zweite, der seinen ersten Nuller der Saison kassierte.

„Wenn einen das Motorrad abwirft und sich in der Luft befindet, dann besteht eine 50-prozentige Chance, sich ernsthaft zu verletzen – vor allem mit diesen schweren und leistungsstarken Prototypen. Ich spüre nach wie vor leichte Schmerzen am Kopf und in der Hüfte, doch es ist nichts ernstes“, bemerkt der zweimalige MotoGP-Champion. „In Aragon sollte ich zu 100 Prozent fit sein.“

Lorenzo ärgert sich über seinen Fehler und weiß, dass das hastige Handeln die WM gekostet haben könnte. „Ich zeigte ein gutes Rennen und konnte die Angriffe von Marc und Valentino abwehren. Valentino war vermutlich etwas schneller, als die Strecke abtrocknete, doch ich war konkurrenzfähig. Es ist schade, was nach dem zweiten Motorradwechsel passierte. Mir fehlte die Geduld, zwei weitere Kurven abzuwarten. Dann wäre der Reifen auf Temperatur gewesen. Doch stattdessen stürzte ich und verlor wichtige Punkte“, so der Spanier.

Text von Sebastian Fränzschky

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