© Pacepix.com - Jorge Lorenzo konnte die Pace der Honda-Piloten am Sachsenring nicht ganz mitgehen

© Pacepix.com – Jorge Lorenzo konnte die Pace der Honda-Piloten am Sachsenring nicht ganz mitgehen

Nach dem Debakel in Assen rehabilitierte sich Jorge Lorenzo mit einem guten dritten Platz auf dem Sachsenring. Insgeheim hatte sich der Yamaha-Pilot sogar noch mehr ausgerechnet, allerdings machte ihm der Regen erneut einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem hofft er weiterhin darauf, die überlegenen Hondas in der zweiten Saisonhälfte angreifen zu können.

„Honda ist momentan auf allen Strecken sehr stark. Aber wir machen einen guten Job und Yamaha arbeitet hart, um das Motorrad zu verbessern“, erklärt Lorenzo und ergänzt: „Wir kommen immer näher ran, brauchen aber noch etwas, um diese ein oder zwei Zehntel zu finden, die uns fehlen.“ Auf dem Sachsenring fehlten ihm am Ende gut zehn Sekunden auf Marc Marquez und Dani Pedrosa.

„Als ich den Regen direkt nach dem Moto2-Rennen sah, war ich etwas enttäuscht, denn ich hoffte auf ein trockenes Rennen“, berichtet der Spanier und ergänzt: „Hier fehlten mir im Trockenen nur ein oder zwei Zehntel, um mit Marc zu kämpfen. Allerdings fing es im letzten Moment an zu regnen und es war ein dramatisches Rennen. In der ersten Kurve konnte ich nicht bremsen, da die Bremse zu kühl war.“

Dadurch musste Lorenzo anschließend gleich mehrere Piloten passieren lassen. „Es war schwierig, sie anschließend wieder zu überholen und Selbstvertrauen aufzubauen. In der vorletzten Kurve hatte ich einige Bedenken, aber ansonsten fuhr ich mehr oder weniger so schnell wie die Honda-Piloten, also bin ich ziemlich zufrieden, denn diese Strecke gehört nicht zu meinen Favoriten“, so der Yamaha-Pilot.

„Ich musste die Reifen in den ersten zwei Runden aufwärmen und war in der vorletzten Kurve sehr vorsichtig. Da war es noch komplett nass. Als es trocknete, gab ich mein bestes und fuhr sehr fokussiert. Die Pace war teilweise die gleiche wie die von Marc und Dani, manchmal auch eine Zehntelsekunde langsamer. In der vorletzten Kurve fühlte ich mich nicht komplett wohl, da habe ich diese Zeit auf sie verloren“, analysiert der Spanier.

Text von Ruben Zimmermann

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