Sylvain Guintoli © Infront

© Infront – Sylvain Guintoli hat der Pata-Mannschaft einen Sieg beim Abschied beschert

Das erste Rennen der Superbike-WM in Magny-Cours brachte wieder viel Spannung in die WM. Im französischen Regen stürzte Max Biaggi (Aprilia) bereits in der Anfangsphase und war ausgeschieden. Seine Titelkonkurrenten Marco Melandri (BMW) und Tom Sykes (Kawasaki) kämpften um den Sieg.

Einen umjubelten Heimtriumph feierte schließlich Sylvain Guintoli (Pata-Ducati). Melandri wurde vor Sykes Zweiter. Für die WM bedeutet das vor dem zweiten und letzten Rennen in diesem Jahr, dass Biaggi die Wertung weiterhin anführt, sein Polster aber gewaltig geschrumpft ist. Sykes hat vor dem Finale 14,5 Punkte Rückstand und Melandri deren 18,5. Auch die Marken-WM ist noch spannend: Aprilia führt 17,5 Punkte vor BMW.

Zu Beginn des Rennens war die Strecke nass, aber es hatte zu Mittag zu regnen aufgehört. Dennoch waren Regenreifen die klare Wahl. Als die Lichter der Startampel ausgingen, übernahm Sykes in der ersten Kurve die Führung. Dahinter sortierten sich Jonathan Rea (Honda), Eugene Laverty (Aprilia), Carlos Checa (Ducati) und Melandri ein. Biaggi hatte einen guten Start und war zunächst Sechster. In der langen Rechtskurve, die auf die lange Gerade Richtung Adelaide-Haarnadel führt, kam Loris Baz (Kawasaki) vom rechten Weg ab und pflügte durchs Kiesbett. Der Lokalmatador konnte weiterfahren, war aber an die letzte Stelle gefallen.

Biaggi setzte seinen Vormarsch sofort fort und überholte in der zweiten Runde Gegner um Gegner und war bereits Vierter hinter Sykes, Rea und Checa. Alles lief für den Römer, aber in der dritten Runde war alles vorbei: Beim Anbremsen der Adelaide-Haarnadel klappte plötzlich das Vorderrad ein und Biaggi hatte keine Chance. Er und seine Aprilia schlitterten ins Kiesbett. Aus Sicht des Römers war das schlimmste Szenario eingetreten. Er selbst war draußen, während Sykes führte. Melandri lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz acht.

Für Sykes ging es richtig um die WM. Nachdem der Brite die ersten Runden angeführt hatte, wurde er in der vierten Runde von Rea überholt. Checa konnte in der Anfangsphase gerade noch den Anschluss halten. Die weiteren Verfolger lagen zehn Sekunden zurück. In dieser Gruppe befanden sich Guintoli, Melandri, Maxime Berger (Ducati), Laverty, Leon Haslam (BMW) und Leon Camier (Suzuki). Auch für Melandri ging es um jeden einzelnen Punkt. Die rutschigen Verhältnisse wurden nicht nur Biaggi zum Verhängnis.

Auch Chaz Davies (ParkinGO-Aprilia), Lorenzo Zanetti (Pata-Ducati) und Checa stürzten. Camier flog heftig ab und lag mit Schmerzen im Kiesbett. Streckenposten halfen dem Briten auf die Beine. Die Stürze spielten auch Melandri in die Hände, denn neben Überholmanövern gewann der BMW-Pilot auch durch die Fehler der anderen Fahrer Positionen. Bei Rennhalbzeit führte Rea sieben Sekunden vor Sykes. Um den dritten Platz duellierten sich Guintoli und Melandri. Dem Duo fehlten allerdings schon zwölf Sekunden auf Rea.

Zu Beginn des Rennens war die Strecke nass, aber es hatte zu Mittag zu regnen aufgehört. Dennoch waren Regenreifen die klare Wahl. Als die Lichter der Startampel ausgingen, übernahm Sykes in der ersten Kurve die Führung. Dahinter sortierten sich Jonathan Rea (Honda), Eugene Laverty (Aprilia), Carlos Checa (Ducati) und Melandri ein. Biaggi hatte einen guten Start und war zunächst Sechster. In der langen Rechtskurve, die auf die lange Gerade Richtung Adelaide-Haarnadel führt, kam Loris Baz (Kawasaki) vom rechten Weg ab und pflügte durchs Kiesbett. Der Lokalmatador konnte weiterfahren, war aber an die letzte Stelle gefallen.

Biaggi setzte seinen Vormarsch sofort fort und überholte in der zweiten Runde Gegner um Gegner und war bereits Vierter hinter Sykes, Rea und Checa. Alles lief für den Römer, aber in der dritten Runde war alles vorbei: Beim Anbremsen der Adelaide-Haarnadel klappte plötzlich das Vorderrad ein und Biaggi hatte keine Chance. Er und seine Aprilia schlitterten ins Kiesbett. Aus Sicht des Römers war das schlimmste Szenario eingetreten. Er selbst war draußen, während Sykes führte. Melandri lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz acht.

Für Sykes ging es richtig um die WM. Nachdem der Brite die ersten Runden angeführt hatte, wurde er in der vierten Runde von Rea überholt. Checa konnte in der Anfangsphase gerade noch den Anschluss halten. Die weiteren Verfolger lagen zehn Sekunden zurück. In dieser Gruppe befanden sich Guintoli, Melandri, Maxime Berger (Ducati), Laverty, Leon Haslam (BMW) und Leon Camier (Suzuki). Auch für Melandri ging es um jeden einzelnen Punkt. Die rutschigen Verhältnisse wurden nicht nur Biaggi zum Verhängnis.

Auch Chaz Davies (ParkinGO-Aprilia), Lorenzo Zanetti (Pata-Ducati) und Checa stürzten. Camier flog heftig ab und lag mit Schmerzen im Kiesbett. Streckenposten halfen dem Briten auf die Beine. Die Stürze spielten auch Melandri in die Hände, denn neben Überholmanövern gewann der BMW-Pilot auch durch die Fehler der anderen Fahrer Positionen. Bei Rennhalbzeit führte Rea sieben Sekunden vor Sykes. Um den dritten Platz duellierten sich Guintoli und Melandri. Dem Duo fehlten allerdings schon zwölf Sekunden auf Rea.

Elf Runden vor Schluss warf Rea eine überlegene Führung ins Kiesbett. Der Brite war klar der schnellste Fahrer im Feld, aber der Fehler machte seine Sieghoffnungen zunichte. Rea fuhr in langsamer Fahrt zurück an die Box. Somit führte Sykes wieder das Rennen an. Melandri hatte sich schließlich gegen Guintoli durchgesetzt und lag nur noch zwei Sekunden hinter Sykes. Zehn Runden vor dem Ende lagen Sykes, Melandri und Guintoli dicht beisammen. Der Langsamste aus dieser Gruppe war Sykes.

Sykes konnte die beiden auch nicht halten und musste Guintoli und Melandri vorbeilassen. Zu Beginn des letzten Renndrittels zog Guintoli das Tempo an und übernahm die Führung. Einige Meter dahinter folgte Melandri. Sykes konnte nicht mehr mithalten und lag auf Platz drei. Das war auch schon die Entscheidung, denn Guintoli fuhr den Verfolgern auf und davon. Die Strecke trocknete zusehends, aber es blieben noch einige feuchte Stellen.

In den letzten Runden machte Guintoli keine Fehler und fuhr den Heimsieg souverän ins Ziel. Nach Assen und Silverstone war es sein dritter Saisonsieg. Für die Pata-Mannschaft, die nach diesem Wochenende aufgelöst wird, war es der zweite Sieg überhaupt. Im Ziel hatte Guintoli sechs Sekunden Vorsprung auf Melandri. Sykes musste in der Schlussphase deutlich abreißen lassen und kam 16 Sekunden hinter Guintoli über die Linie.

Ein starkes Rennen im Schatten der Stars fuhr Berger. Der Franzose übernahm für dieses Rennen die Ducati der Red-Devils-Roma-Mannschaft und wurde auf Anhieb Vierter. Dahinter folgten Haslam und Ayrton Badovini (BMW-Italia). Laverty war als Siebter der beste Aprilia-Vertreter. Nach dem Ausfall von Checa hielt Davide Giugliano die Althea-Fahne mit Platz acht hoch. Bester Kawasaki-Pilot war Claudi Corti, der bei seinem Superbike-WM-Debüt auf Anhieb Neunter wurde.

Baz kam nach seinem Ausrutscher in der ersten Runde auf Platz zehn ins Ziel. Michel Fabrizio wurde mit zwei Runden Rückstand gewertet. Rea fuhr nach der Reparaturpause weiter und eroberte als 13. noch drei Punkte. Mehr Fahrer kamen nicht ins Ziel. Für das zweite Rennen ist Spannung vorprogrammiert.

Rennen 1 Superbike-WM Finale Magny Cours

1. Sylvain Guintoli (PATA Racing Team) Ducati 1098R 44’06.299
2. Marco Melandri (BMW Motorrad Motorsport) BMW S1000 RR 44’12.426
3. Tom Sykes (Kawasaki Racing Team) Kawasaki ZX-10R 44’22.894
4. Maxime Berger (Red Devils Roma) Ducati 1098R 44’28.156
5. Leon Haslam (BMW Motorrad Motorsport) BMW S1000 RR 44’31.448
6. Ayrton Badovini (BMW Motorrad Italia GoldBet) BMW S1000 RR 44’39.077
7. Eugene Laverty (Aprilia Racing Team) Aprilia RSV4 Factory 44’40.610
8. Davide Giugliano (Althea Racing) Ducati 1098R 44’53.568
9. Claudio Corti (Team Pedercini) Kawasaki ZX-10R 44’56.019
10. Loris Baz (Kawasaki Racing Team) Kawasaki ZX-10R 44’56.491
11. Norino Brignola (Grillini Progea Superbike Team) BMW S1000 RR 44’07.829
12. Michel Fabrizio (BMW Motorrad Italia GoldBet) BMW S1000 RR 44’30.357
13. Jonathan Rea (Honda World Superbike Team) Honda CBR1000RR 45’54.249
RT. Leon Camier (FIXI Crescent Suzuki) Suzuki GSX-R1000 17’30.576
RT. Carlos Checa (Althea Racing) Ducati 1098R 13’28.550
RT. Hiroshi Aoyama (Honda World Superbike Team) Honda CBR1000RR 24’38.833
RT. Lorenzo Zanetti (PATA Racing Team) Ducati 1098R 9’56.432
RT. Max Biaggi (Aprilia Racing Team) Aprilia RSV4 Factory 3’53.814
RT. Chaz Davies (ParkinGO MTC Racing) Aprilia RSV4 Factory 2’00.448

Text von Gerald Dirnbeck

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