Valentino Rossi, Marc Marquez - © Yamaha

© Yamaha – Valentino Rossi und Marc Marquez lieferten sich in Katar einen Kampf um Platz zwei

Platz drei und die schnellste Rennrunde – das MotoGP-Debüt von Marc Marquez in Katar muss man als Erfolg werten, auch wenn er im Zweikampf mit Routinier Valentino Rossi am Ende den Kürzeren zog.

„Wenn man Zuhause ankommt und das Rennen Revue passieren lässt, dann ist das ein tolles Gefühl. Doch wir müssen Katar nun vergessen und an Austin denken“, bemerkt der Spanier gegenüber ‚MotoGP.com‘ zielstrebig.

„Ich habe nie daran gedacht. Sicher war es ein Traum, auf dem Podium zu stehen, doch es war nicht das Ziel“, erklärt der Honda-Werkspilot. „Es ist gut, die Saison so zu starten. Das erste Rennen in der MotoGP ist immer etwas Besonderes. Ich war davor ziemlich nervös.“ Marquez‘ Debüt und Rossis eindrucksvolle Rückkehr zu Yamaha standen in Katar eindeutig im Fokus. Der souveräne Sieg von Jorge Lorenzo ging hingegen vollkommen unter.

Marquez war vom Kampf mit Rossi besonders angetan. „Ja, ich habe einige Bilder von Valentino in meinem Zimmer. Es ist unglaublich, mit seinem Idol zu fahren und mit ihm zu kämpfen“, schwärmt der amtierende Moto2-Champ, der sich 2013 nicht nur auf der Strecke umstellen musste. „Die Unterschiede in der MotoGP beschränken sich nicht nur auf das Geschehen auf der Strecke“, hebt er hervor und verweist auf das gesteigerte Medieninteresse in der Königsklasse und die vielen PR-Termine.

„Das ist für einen Fahrer eine große Veränderung. Wir lernen aber Schritt für Schritt auch in diesem Bereich“, berichtet er. Bis zum zweiten Rennwochenende der Saison ruht sich Marquez aus. In Austin könnte er dann erneut auf dem Podium stehen. Blickt man auf die Testzeiten aus Austin, dann könnte man ihm sogar den Favoritenstatus zuschieben. „Die Temperaturen und die Gripverhältnisse werden anders sein. Wir haben eine gute Basis, weil wir drei Tage vor Ort waren. Das war sehr wichtig. Dennoch wird es schwierig, weil Yamaha ziemlich stark ist. Auch Dani wird stark sein“, warnt der Honda-Pilot.

Text von Sebastian Fränzschky

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