Marc Marquez © Repsol

© Repsol – MotoGP-Rookie Marc Marquez leistete sich beim Rennen in Brünn keinen Fehler

Auch in Brünn war es Marc Marquez, der bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Podest stand. Der MotoGP-Rookie setzte sich in Tschechien gegen Teamkollege Dani Pedrosa und Yamaha-Werkspilot Jorge Lorenzo durch.

Durch den Triumph baute Marquez seine WM-Führung auf 26 Punkte aus. Weltmeister Lorenzo liegt nach dem Brünn-Rennen bereits 44 Punkte hinter Landsmann Marquez.

„Ich habe es sehr genossen. Ich genieße den Sieg und hatte auch Spaß beim Duell gegen Jorge“, bemerkt Marquez nach dem Rennen in Brünn. „Ich habe den Sieg nicht erwartet. Yamaha hat hier getestet und Dani hat im Vorjahr gewonnen. Deshalb habe ich den Sieg nicht erwartet, sondern nur einen Podestplatz. Ich freue mich sehr über diesen Kampf, diesen Sieg und die 25 Punkte.“

„Ich hatte vom ersten Training an ein gutes Gefühl. Ich konnte mich in jedem Training ein bisschen verbessern. Das war wichtig. Zu Beginn des Rennens pushte Jorge sehr hart. Ich hatte Mühe, ihm zu folgen. Doch ich blieb ruhig und als ich mich auf dem Motorrad wohler fühlte, pushte ich“, berichtet der amtierende Moto2-Weltmeister, der Lorenzo lange studierte. „Ich war in den Bremszonen besser als er. Am Kurvenausgang, wo wir normalerweise stärker sind, hatte er heute Vorteile.“

„Ich bin mehr Risiko eingegangen als in Indy. Doch jeder ist im Rennen am Limit und gibt alles“, schildert Marquez. „Lorenzo hatte einen guten Start und pushte in den ersten Runden stark. Ich wusste, dass es schwierig wird, wenn er mehr als zwei Sekunden in Führung liegt. Deswegen pushte ich mehr als bei den Rennen in Laguna Seca und Indy.“

Kommende Woche geht es in Silverstone weiter. „Wir führen in der Meisterschaft. Das ist gut. Wir konnten zudem ein weiteres Rennen gewinnen. Ich habe momentan ein sehr gutes Gefühl für das Motorrad. Es hängt viel vom Wetter ab. Das kann sich schnell ändern“, ist sich Marquez bewusst. Auf Nummer sicher wird der WM-Leader bei den kommenden Rennen nicht gehen, auch wenn er mittlerweile genug Vorsprung hat, um es ruhiger anzugehen.

„Das wird schwierig. Meine Mentalität ist es, immer zu attackieren und es zu versuchen. Es sind noch sieben Rennen zu fahren. Es gibt noch viele Punkte zu holen. Wir müssen weiterhin pushen. Wenn wir gewinnen können, müssen wir auch um den Sieg kämpfen. Dani ist mein größter Gegner. Ich habe keinen Druck“, fasst Marquez zusammen. Dass er momentan einen Rookie-Rekord nach dem anderen bricht, interessiert Marquez nicht.

Der Spanier hat nur die Anzahl der WM-Titel im Kopf. „Am Ende geht es nur um die WM-Titel. Die anderen Rekorde sind nebensächlich“, bemerkt der Honda-Pilot. „Da redet man nur drüber, wenn es einen neuen Piloten gibt, der sie bricht. Ich bin ein großer Motorrad-Fan, kenne diese Rekorde aber nicht. Die Titel sind entscheidend.“

Text von Sebastian Fränzschky

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