Marc Marquez, Daniel Pedrosa © Honda

© Honda – Rookie Marc Marquez darf sich in Valencia keinen Fehler erlauben

Erstmals seit der Saison 2006 wird die WM-Entscheidung beim Saisonfinale in Valencia fallen.

Vor sieben Jahren war es Nicky Hayden, der als Außenseiter nach Spanien kam und von einem Fehler von Valentino Rossi, dem WM-Führenden, profitierte. Jorge Lorenzo muss auf solch ein Wunder hoffen. Aus eigener Kraft kann der Weltmeister von 2010 und 2012 die WM nicht mehr gewinnen.

13 Punkte trennen ihn von WM-Leader Marc Marquez. Die Statistik besagt, dass Marquez 2013 bei jedem Rennen, das er beenden konnte, auf dem Podest stand. Selbst bei einem Sieg von Lorenzo und einem vierten Platz von Marquez wäre der Rookie neuer MotoGP-Champ. Doch Marquez ist neben seinem Tempo auch für außergewöhnliche Manöver bekannt. Im Vorjahr musste der Spanier das Moto2-Rennen aus der letzten Startreihe in Angriff nehmen, weil er Simone Corsi im Training über den Haufen fuhr.

Dennoch stand Marquez am Ende ganz oben auf dem Podest. Vor dem Showdown in Valencia ist der Honda-Werkspilot komplett fit: „Es war schön, nach den drei Wochenenden eine Woche Zuhause zu verbringen. Nach meinem Sturz in Motegi habe ich meine Nackenmuskulatur für das Rennen rehabilitiert. Nun fühlt es sich deutlich besser an“, schildert der amtierende Moto2-Weltmeister.

„Wir hatten in Valencia gute Rennen. Ich versuchte immer, mein Bestes zu geben. Ich habe schöne Erinnerungen an das Moto2-Rennen im Vorjahr. Das Wetter wird ein wichtiger Faktor sein, weil es sehr wechselhaft ist. Ich freue mich, wieder in die Box zu kommen und auf das Motorrad zu steigen“, bemerkt Marquez. „Uns ist bewusst, was beim finalen Grand Prix der Saison auf dem Spiel steht. Wir werden es wie jedes andere Rennen in diesem Jahr angehen und von Freitag an hart arbeiten und unser Bestes geben.“

Teamkollege Dani Pedrosa gewann im Vorjahr das Rennen in Valencia bei chaotischen Bedingungen. Valencia liegt dem Vizeweltmeister von 2012. Bei den Zweitaktern holte er drei Siege und auch in der MotoGP gewann er insgesamt drei Grand Prix. „Ich freue mich, nach Valencia zu kommen und vor meinen heimischen Fans zu fahren. Die Asien-Reise war lang. Es wird schön sein, wieder in Valencia zu fahren, wo die Atmosphäre immer ziemlich besonders ist. Auch wenn wir aus dem Rennen um die Meisterschaft raus sind, hatte ich gute Ergebnisse in der Vergangenheit und blicke auf viele Siege zurück. Im Vorjahr gewann ich das Rennen, nachdem ich aus der Boxengasse startete. Ich möchte die Saison auf einem Hoch beenden“, so der MotoGP-Routinier.

Text von Sebastian Fränzschky

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