© Motorsport-Total.com - Marc Marquez ist einer der großen Titelfavoriten für die kommende Saison

Marc Marquez ist einer der talentiertesten Nachwuchsfahrer in der Motorrad-WM. Der Spanier fuhr in seiner Grand-Prix-Karriere 25 Mal auf das Podium. 17 Mal davon jubelte er von der höchsten Stufe. Insgesamt startete der 18-Jährige 21 Mal vom besten Startplatz. Sein Weg scheint vorgezeichnet zu sein. Durch die Unterstützung von Repsol und Honda ist es nur eine Frage der Zeit, bis Marquez in der Königsklasse im Werksteam fahren wird. Vor dem Aufstieg in die MotoGP lautet das Ziel Moto2-Weltmeistertitel.

Diesen verpasste Marquez in der abgelaufenen Saison knapp. Letztendlich machte die Konstanz den Unterschied aus. Stefan Bradl leistete sich nur zwei Ausfälle und war sonst konstant im Spitzenfeld zu finden. Marquez startete die Saison gleich mit drei Nullern in Folge, holte dann aber mit einer Siegserie auf Bradl auf. Die Saison war durch den Trainingssturz in Malaysia allerdings vorzeitig vorbei. Unter dem Streich stehen sechs Nuller für den Spanier zu Buche.

„Am Ende zählt, wer Champion geworden ist. In diesem Fall war es Bradl und wir müssen von ihm lernen“, wird Marquez von der ‚Marca‘ zitiert. „Er war konstanter als ich. In diesem Punkt muss ich mich verbessern. Ich muss auf die kommende Saison vorausblicken und von den Fehlern und der Erfahrung lernen.“ Seinen Speed hat Marquez eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dennoch sieht er noch Spielraum für Verbesserungen.

„Ab Saisonmitte hatte ich eine gute Saison. Ich bin aber schwach gestartet, was für eine neue Klasse normal ist. Ich muss die Konstanz verbessern und darf keine Nullrunden haben. Das wiegt in der Meisterschaft schwer. Ich muss ruhig bleiben und es Schritt für Schritt angehen.“ Marquez gilt als großer Favorit für die kommende Saison. Sein Team ist top aufgestellt und das Suter-Motorrad ist sehr konkurrenzfähig.

Speziell in Spanien ist die Erwartungshaltung groß: „Ich werde mehr Druck haben. Trotzdem weiß ich, dass es sehr schwierig wird, weil es Fahrer wie Elias gibt. Simon wird nach seiner Verletzung stark zurückkommen. Dann gibt es noch Iannone. Es gibt viele erfahrene Piloten und ich werde 100 Prozent geben müssen.“ Die Erfolgsserie von Marquez in den kleinen Klassen ist außergewöhnlich. Sie erinnert an den jungen Valentino Rossi, als dieser der 125er und der 250er-Klasse seinen Stempel aufgedrückt hat.

Trotz der Vergleiche hält Marquez den Ball flach. Der Schritt in die MotoGP wird groß ausfallen. Bradl hat den Sprung geschafft und wird sich im kommenden Jahr in der Königsklasse beweisen. Marquez hatte ebenfalls Chancen auf einen Wechsel in die MotoGP, aber der Spanier gibt sich noch Zeit in der mittleren Klasse. „Ich bin derzeit in der Moto2. Wenn man einer der Großen werden will, muss man in der MotoGP sein und Rennen gewinnen.“

„Die Unterschiede zwischen Stoner, Lorenzo und Pedrosa sind minimal. Mir passieren immer noch Fehler und ich muss noch viel lernen. Man sagt, dass man auf dem harten Weg mehr lernt. Ich will in die MotoGP und hoffe, dass ich dafür so gut wie möglich vorbereitet bin.“ Zuerst muss ich hier gewinnen. Man muss es sich verdienen, in die MotoGP zu kommen und ein Werksfahrer zu werden. Im Moment konzentriere ich mich auf die Moto2.“

Text von Gerald Dirnbeck

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