© Honda ProImages - Marc Marquez brannte beim Test in Jerez wieder die schnellste Zeit in den Asphalt

© Honda ProImages – Marc Marquez brannte beim Test in Jerez wieder die schnellste Zeit in den Asphalt

Marc Marquez ist in der MotoGP aktuell das Maß aller Dinge. Der amtierende Weltmeister gewann bisher alle vier Rennen der Saison 2014, stellte seine RC213V dazu viermal auf die Pole-Position. Auch beim Test in Jerez war der 21-Jährige wieder einmal nicht zu schlagen. Der Spanier umrundete den Kurs am Montag in 1:38,737 Minuten und distanzierte die Konkurrenz um mehr als eine Viertelsekunde.

Erster Verfolger des Überfliegers war Jorge Lorenzo, der auf seiner Yamaha am Ende des Tages für seinen schnellsten Umlauf allerdings 0,262 Sekunden länger brauchte. Der viermalige Weltmeister konzentrierte sich auf seiner M1, ebenso wie Teamkollege Valentino Rossi, der sich in seiner letzten Runde noch Platz drei schnappte, auf Balance- und Elektroniktests. Rang vier ging an Dani Pedrosa, der am Ende des Tages 0,640 Sekunden langsamer war als sein Honda-Teamkollege.

Die beiden Ducati-Werksfahrer Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow ließen den Test aus, dafür nahm Testpilot Michele Pirro auf der GP14 Platz und belegte mit einem Rückstand von 1,980 Sekunden am Ende Rang 13. Zu den insgesamt 19 Piloten, die an dem Test teilnahmen, gehörte auch Stefan Bradl (LCR). Der Augsburger hatte im Rennen am Sonntag noch über Schmerzen im Unterarm geklagt, absolvierte allerdings trotzdem insgesamt 70 Runden, die schnellste davon in 1:39,713 Minuten.

Der 24-Jährige legte seinen Fokus vor allem auf Aufhängung, Elektronik und Reifen. Außerdem arbeitete Bradl an seinem Kurveneingang, am Ende landete er auf Rang sechs. Am Dienstag will sich der Augsburger wegen seiner Unterarmschmerzen von einem Arzt untersuchen lassen. Fleißigster Fahrer des Tages war Hector Barbera (Avintia), der 74 Runden absolvierte und mit einem Rückstand von 2,494 Sekunden am Ende 15. wurde.

Teamkollege Mike Di Meglio, der unter anderem einen neuen Motor testete, der zwar nicht mehr Leistung, aber eine glattere Leistungskurve haben soll, belegte mit einer Zeit von 1:42,912 Minuten den letzten Platz. Hiroshi Aoyama (Aspar), wurde mit einem Rückstand von 1,144 Sekunden Zehnter, Teamkollege Nicky Hayden nahm nicht am Test Teil, er hatte mit einer Schwellung am rechten Handgelenk zu kämpfen.

Danilo Petrucci (Ioda) war ebenfalls nicht mit von der Partie, er hatte sich am Sonntag im Warmup das linke Handgelenk gebrochen. Als einziger aktueller Moto2-Pilot durfte Simone Corsi an dem Test teilnehmen, er ersetzte Colin Edwards auf der Forward-Yamaha. Mit einer Zeit von 1:42,333 Minuten wurde er am Ende 18. und damit Vorletzter. Teamkollege Aleix Espargaro war erneut bester Open-Pilot, mit einer Zeit von 1:39,797 Minuten belegte er Rang acht.

Andrea Iannone (Pramac) sorgte am Vormittag nach einem Sturz kurzzeitig für eine Rote Flagge. Der Italiener überstand den Unfall zwar offenbar ohne größere Verletzung, der Testtag war für ihn damit allerdings nach nur 15 Runden vorzeitig beendet, am Ende landete er mit einem Rückstand von 1,340 Sekunden auf Platz elf. Bradley Smith (Tech 3) überstand einen Abflug am Nachmittag ebenfalls unbeschadet, er beendete den Test als Neunter und damit knapp hinter Teamkollege Pol Espargaro, der Siebter wurde.

Alvaro Bautista (Gresini) testete eine neue Vorderradgabel und neue Federbeine und wurde mit einer Zeit von 1:39,635 Minuten Fünfter. Das Paul-Bird-Team testete keine neuen Teile, sondern konzentrierte sich vor allem auf die Elektronik. Michael Laverty und Broc Parkes landeten am Ende auf den Rängen 16 und 17. Der Test in Jerez dauerte von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Die Testzeiten aus Jerez:
01. Marc Marquez (Honda) 1:38,737 Minuten (55 Runden)
02. Jorge Lorenzo (Yamaha) +0,262 Sekunden (62)
03. Valentino Rossi (Yamaha) +0,326 (58)
04. Dani Pedrosa (Honda) +0,640 (51)
05. Alvaro Bautista (Gresini-Honda) +0,898 (73)
06. Stefan Bradl (LCR-Honda) +0,976 (70)
07. Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha) +1,043 (68)
08. Aleix Espargaro (Forward-Yamaha) +1,060 (41)
09. Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) +1,103 (58)
10. Hiroshi Aoyama (Aspar-Honda) +1,144 (60)
11. Andrea Iannone (Pramac-Ducati) +1,340 (15)
12. Scott Redding (Gresini-Honda) +1,539 (71)
13. Michele Pirro (Ducati) +1,980 (70)
14. Karel Abraham (Cardion-Honda) +1,986 (43)
15. Hector Barbera (Avintia-Kawasaki) +2,494 (74)
16. Michael Laverty (PBM-Aprilia) +2,620 (38)
17. Broc Parkes (PBM-Aprilia) +3,188 (55)
18. Simone Corsi (Forward-Yamaha) +3,596 (45)
19. Mike Di Meglio (Avintia-Kawasaki) +4,175 (65)

Text von Ruben Zimmermann

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