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© GP-Fever.de – Marc Marquez will seinen WM-Titel 2015 nicht kampflos verlieren

Dass er zu schnell aufgegeben hat, will sich Marc Marquez nicht verwerfen lassen, wenn man in einigen Monaten auf die Saison 2015 zurückblicken wird.

Auch wenn es für ihn und Honda bisher überhaupt nicht nach Plan gelaufen ist, möchte der Spanier die Titelverteidigung noch nicht abschreiben. Sieben Rennen vor Saisonende liegt er jeweils 52 Zähler hinter Valentino Rossi und Jorge Lorenzo. Aus eigener Kraft kann er den Titel damit bereits nicht mehr gewinnen.

„Ich muss einfach 100 Prozent geben und in jedem Rennen da sein“, erklärt der Spanier vor dem Großen Preis von Großbritannien und ergänzt im Hinblick auf das vergangene Rennen: „In Brünn haben wir normalerweise Probleme, aber ich wurde trotzdem Zweiter und konnte einige Runden mit Jorge mithalten.“ Das macht durchaus Hoffnung für die verbleibenden Rennen der Saison.

Einfach wird es aber trotzdem nicht werden. In erster Linie deshalb, weil Marquez auch auf Fehler seiner Konkurrenten hoffen muss. Fakt ist: Ohne ein oder zwei extrem schwache Rennen der Yamaha-Piloten wird es 2015 nichts werden mit dem dritten MotoGP-Titel für den Spanier. Trotzdem erklärt er kämpferisch: „Die Meisterschaft ist noch nicht gelaufen, aber es ist schwierig.“

„52 Punkte liegen zwischen mir und Valentino und Jorge. Das ist sehr viel, aber wir glauben noch immer daran und pushen. Das Wichtigste ist, dass ich mich auf dem Bike jetzt wieder viel besser fühle als zu Saisonbeginn“, so Marquez. Immerhin: Noch vor drei Rennen lag der Spanier 75 Punkte hinter Rossi. In nur drei Rennen holte er 23 Zähler auf. Dieses Tempo muss Marquez allerdings auch halten, wenn er noch einmal in den Titelkampf eingreifen möchte.

Möglicherweise kann er seine Aufholjagd sogar bereits an diesem Wochenende in Silverstone fortsetzen. „Ich mag die Strecke. 2010 kam ich mit den 125ern erstmals her und es war ein guter Kurs für mich. In der Moto2 hatte ich einige Probleme, aber in der MotoGP war es 2013 und 2014 wieder gut. Ich erwarte, dass ich um den Sieg kämpfen kann“, so der Spanier, der in Silverstone 2010 und 2014 gewinnen konnte.

„Hier hatten wir im vergangenen Jahr ein sehr gutes Wochenende, aber am Sonntag war Jorge sehr stark“, erinnert sich der Spanier zurück. Trotzdem hatte er am Ende die Nase vorne. Gelingt ihm das auch in diesem Jahr wieder, würde er dem Yamaha-Duo erneut ein Stückchen näherkommen. Mehr als ein kleiner Hoffnungsschimmer wäre das angesichts seines gewaltigen Rückstands zunächst aber erst einmal nicht.

Text von Ruben Zimmermann

Motorsport-Total.com
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