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© GP-Fever.de – Marc Marquez findet Valentino Rossis Manöver in Ordnung

Beste Freunde sind Marc Marquez trotz der Versöhnung in Barcelona nicht mehr. Trotzdem verteidigt der Spanier seinen Rivalen gegen seinen anderen Rivalen.

Jorge Lorenzo hatte sich auf der Pressekonferenz nach dem Grand Prix di San Marino e della Riviera di Rimini auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli ein hitziges Wortgefecht mit Valentino Rossi über dessen Überholmanöver in der Anfangsphase des Rennens geliefert. Marquez hat mit dem harten Manöver des Doktors jedoch kein Problem.

„Für mich war es ein normaler Überholvorgang“, sagt Marquez, der seinerseits nicht gerade für einen zimperlichen Umgang mit seinen Gegnern auf der Strecke bekannt ist. „Natürlich war es aggressiv. Aber wenn du bei deinem Heim-Grand-Prix bist, gibst du alles, um zu gewinnen. Das ist normal.“ Rossi hatte Lorenzo am Ende der zweiten Runde in der Spitzkehre überrumpelt. Lorenzo musste sein Motorrad aufrichten, um nicht hinzufallen, was dem amtierenden Weltmeister mächtig stank. Er warf Rossi vor, dass dieser einen Sturz seines Teamkollegen bei dem Manöver billigend in Kauf genommen hätte.

„Valentino ist klug und wusste, dass Jorge eine gute Pace hat“, führt Marquez weiter aus. „Er hat am Limit überholt, aber es war okay.“ Er wurde in dem Rennen, das überraschend sein Teamkollege Dani Pedrosa gewann, nach Reifenproblemen Vierter. Pedrosa setzte sich gegen Rossi ebenfalls mit einem harten Manöver im Kampf um die Führung durch. Dieser hatte damit jedoch kein Problem.

Text von Heiko Stritzke

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