Marc Marquez, Daniel Pedrosa - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – WM-Leader Marc Marquez stellt Dani Pedrosa deutlich in den Schatten

Dass die Honda RC213V in diesem Jahr nicht das beste Motorrad ist, wurde bereits bei den ersten Tests im Winter deutlich.

Seitdem tüftelten die HRC-Ingenieure fieberhaft an Updates. Der aggressive Motor und der Erfahrungsrückstand auf dem Gebiet der Elektronik werfen Honda nach wie vor zurück, doch trotz der Probleme führt Marc Marquez souverän die Meisterschaft an.

Im Vergleich zu seinen Markenkollegen glänzt Marquez. In der ersten Saisonhälfte stand der Spanier bei acht von neun Rennen auf dem Podium. In Argentinien, Texas und Deutschland holte Marquez Siege. Teamkollege Dani Pedrosa kann von solch einer Statistik nur träumen. Als WM-Vierter liegt der Routinier 74 Punkte zurück. Bei den ersten neun Rennen gelangen Pedrosa nur zwei dritte Plätze.

Zuletzt tat sich Pedrosa selbst auf dem Sachsenring schwer – einer Strecke, auf der die Honda RC213V vergleichsweise gut funktioniert und Pedrosa von 2010 bis 2012 drei MotoGP-Siege in Folge einfuhr. Im Qualifying fand sich Pedrosa auf Position zehn wieder und musste den Deutschland-Grand-Prix somit aus der vierten Startreihe in Angriff nehmen. Im Rennen verbesserte sich der HRC-Pilot bei schwierigen Bedingungen immerhin auf Platz sechs. Sieger Marquez fuhr aber in einer anderen Liga.


Warum tut sich Pedrosa so schwer? „Es ist schwierig, das zu beurteilen. Ich bin mir nicht sicher“, grübelt Marquez und sichtet bei seinem Teamkollegen ein Motivationsproblem: „Dani befindet sich aktuell nicht gerade auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Es ist schwierig, die Motivation aufrecht zu erhalten, wenn man Probleme mit dem Motorrad hat und die Ergebnisse nicht gut sind.“

„Ich hatte ebenfalls keinen besonders guten Start in die Saison, denn ich hatte mehr Schwierigkeiten als in den vergangenen Jahren. In dieser Saison fahre ich viel vorsichtiger, aber gleichzeitig aggressiv, um schnell zu sein. Das in Kombination mit dem Motivationsschub, den man verspürt, wenn man die Meisterschaft anführt, könnte den Unterschied ausmachen“, erklärt der WM-Führende, der in den vergangenen Jahren stets bester Honda-Pilot war.

Text von Sebastian Fränzschky

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