Maverick Vinales - © Suzuki Racing

© Suzuki Racing – MotoGP-Rookie Maverick Vinales verwendet die Traktionskontrolle zu intensiv

MotoGP-Rookie Maverick Vinales steigerte sich beim zweiten Sepang-Test erheblich. Der Suzuki-Werkspilot beendete den Dreitages-Test in Malaysia auf Position 14 und war schneller als erfahrenere Kollegen.

Unter anderem ließ der Spanier Stefan Bradl, Scott Redding, Nicky Hayden und Alvaro Bautista hinter sich. Der Rückstand auf Weltmeister Marc Marquez betrug 1,489 Sekunden. Teamkollege Aleix Espargaro war gerade einmal drei Zehntelsekunden schneller.

„Ich bin zufrieden, weil wir unseren Rhythmus deutlich steigern konnten“, bemerkt Vinales, der nach nur einer Moto2-Saison in die MotoGP wechselte. Das größte Problem sind momentan die Bridgestone-Reifen. Bereits nach dem ersten Sepang-Test gestand Vinales, dass die Charakteristik der Pneus ganz anders ist als das, was er aus der Moto2 kennt. Vor allem beim Fahren einer schnellen Runde muss sich der Rookie konzentrieren.

„Ich bin immer noch nicht komplett zufrieden mit den Reifen. In der Moto2 muss man erst einmal sechs Runden fahren, um den Reifen für eine schnelle Runde aufzuheizen. Die Bridgestone-Reifen sind ganz anders. Man muss es beim ersten Versuch schaffen, sonst ist man eine halbe Sekunde langsamer“, vergleicht der Suzuki-Werkspilot, der neben den Reifen auch noch am Gefühl für die Elektronik arbeiten muss.

„Ich verwende nach wie vor zu viel Traktionskontrolle“, stellt Vinales fest. „Ich möchte mich steigern und es ist offensichtlich, dass wir uns Tag für Tag verbessern, doch Aleix ist uns vermutlich sieben oder acht Schritte voraus. Unterm Strich bin ich aber sehr froh mit meinen Fortschritten, weil das Vertrauen für die Maschine von Tag zu Tag zunimmt.“

Text von Sebastian Fränzschky

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