Maverick Vinales - © www.suzuki-racing.com

© www.suzuki-racing.com – Kann Maverick Vinales die Werksfahrer von Honda und Yamaha ärgern?

Der Australien-Test ließ die Verantwortlichen bei Suzuki aufatmen. Nach der durchwachsenen Vorstellung beim Test in Sepang – Aleix Espargaro und Maverick Vinales lagen außerhalb der Top 10 – überraschte Vinales auf Phillip Island mit der Testbestzeit.

Der Spanier fuhr am zweiten Tag die schnellste Runde des Tests und konnte am finalen Tag von keinem Fahrer von der Spitze verdrängt werden. Doch Vinales möchte sich nach der starken Vorstellung nicht verleiten lassen, die Konzentration zu verlieren.

„Natürlich sorgt die Testbestzeit mit Blick auf die Zukunft für ein angenehmes Gefühl, doch wir müssen auf dem Boden bleiben und weiterhin konzentriert unseren Entwicklungsplan abarbeiten“, betont Vinales, der am finalen Tag am Vormittag mit kalten Reifen in Kurve sechs stürzte. „Ich konnte meine Rundenzeit nicht verbessern, doch wir kennen den Grund dafür“, bemerkt der Suzuki-Pilot.

„Wir konzentrierten uns beim Test auf verschiedene Chassis-Konfigurationen. Das kostete etwas Zeit. Vermutlich wäre ich schneller gewesen, wenn ich mit dem alten Chassis weitergemacht hätte, doch es war wichtig für uns, unseren Langzeitplan zu verfolgen und die Tests richtig zu nutzen“, berichtet Vinales, der in Sepang und auf Phillip Island mit der Standard-Spezifikation des Seamless-Getriebes fuhr.

Testfahrer Takuya Tsuda probiert momentan eine verbesserte Version, die auch beim Runterschalten nahtlose Gangwechsel erlaubt. Die Werkspiloten verwendeten bisher ausschließlich die Variante, die beim Hochschalten ohne Pause die Gänge aneinanderreiht. Es ist unklar, ob Vinales und Espargaro beim bevorstehenden Katar-Test mit dem neuen Getriebe ausgestattet werden.

Doch unabhängig vom Getriebe hat die GSX-RR laut Vinales noch reichlich Potenzial – vor allem bei der Elektronik. In Katar wird sich zeigen, was die Rundenzeiten vom Australien-Test wert sind. Vinales reist optimistisch zum finalen Vorsaisontest. Phillip Island macht ihm Mut: „Ich bin mit dem Verlauf des Tests sehr zufrieden. Wir machten sowohl auf eine Runde als auch bei der Konstanz Fortschritte. Durch das Wetter konnten wir leider keine Rennsimulation absolvieren“, bedauert er und hofft, dieses Manko in Losail nachzuholen.

Text von Sebastian Fränzschky

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