© Pacepix.com - Max Neukirchner hat bei Ten Kate offenbar keinen guten Stand mehr

Max Neukirchner musste den Rennsonntag in Imola als Einzelkämpfer für die Ten-Kate-Honda-Mannschaft bestreiten. Teamkollege Jonathan Rea musste nach zwei Stürzen am Samstag und einem weiteren im Warmup am Sonntagmorgen passen. Neukirchner konnte in beiden Läufen in den ersten Runden gutes Tempo zeigen, fiel dann aber auf die Plätze 14 und zwölf zurück. „Das Hauptproblem war der Grip“, berichtet der Sachse.

„Wir hatten den A-Reifen nicht ausprobiert, den fast alle anderen Fahrer im Rennen verwendeten. Also gingen wir mit der B-Option ins erste Rennen. Schon nach drei oder vier Runden konnte ich aber nicht mehr mitkämpfen“, erklärt Neukirchner. „Für das zweite Rennen änderten wir nur den Reifen und nichts anderes. Trotzdem kehrte das gleiche Problem nach zehn Runden zurück. Das Chassis bewegte sich heftig auf und ab. Ich hatte das Gefühl, als würde der Dämpfer hinten voll durchschlagen.“

Teamchef Ronald ten Kate war mit Neukirchners Leistung offenbar nicht zufrieden. „Max ist zweimal in die Punkte gefahren, aber mit einem gesunden Jonathan wären wir sicherlich zweimal auf dem Podest gewesen“, stichelt der Niederländer gegen den deutschen Piloten. „Mal sehen, was die Ärzte sagen. Jonathan fliegt am Montag zurück nach Hause und lässt sich von einem Spzeialisten untersuchen. Wir wollen nichts überstürzen, aber wenn die Ärzte grünes Licht geben, dann probieren wir es in Magny-Cours.“

Nach ersten Diagnosen erlitt Rea bei seinen Stürzen einen Kahnbahnbruch sowie ein angebrochendes Schlüsselbein. „Nach dem Warmup mussten wir uns gegen den Start entscheiden, weil die Schmerzen einfach zu stark waren“, so der Brite. „Ich hatte im Warmup überhaupt nicht genügend Kraft im linken Handgelenk. Schade, dass ich nicht fahren konnte. Aber ich muss auch auf meinen Körper achten. Ich muss mal medizinische Meinungen einholen, vorher gibt es keine sauberen Prognosen.“

Text von Roman Wittemeier

Motorsport-Total.com
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