Stefan Bradl  © Honda

© Honda – Honda-Pilot Stefan Bradl ist vor dem letzten Rennen der Saison WM-Achter

(Motorsport-Total.com/Sport1) – Top-10-Ergebnisse waren das erklärte Ziel von Stefan Bradl, der in diesem Jahr seine erste Saison in der MotoGP fährt.

Die Erwartungen konnte der LCR-Honda-Pilot bereits bei den ersten Rennen übertreffen. Bereits beim vierten Saisonrennen fuhr Bradl im Nassen in die Top 5 und überraschte die Experten. Dass der Deutsche bereits in der Debütsaison das Zeug zum Podium hat, wurde in Mugello klar.

Um 46 Tausendstelsekunden verpasste er sein erstes Top-3-Ergebnis und musste sich damit nur knapp Andrea Dovizioso geschlagen geben, der vor einem Jahr noch Honda-Werksfahrer war. Die positive Entwicklung wurde zuletzt von Stürzen in Aragon und Sepang unterbrochen. Doch diese Stürze sind Teil des Lernprozesses.

Unterm Strich konnte der Moto2-Champ von 2011 überzeugen. Das sieht auch Mick Doohan so: „In der Moto2 war er schnell und konkurrenzfähig. Er wusste, wie es läuft und wie er Rennen gewinnen kann“, blickt der ehemalige Serien-Weltmeister zurück. „Es geht nun darum, das Motorrad zu verstehen und sich darauf einzustellen.“

„Selbst Lorenzo hat in seinem ersten Jahr viel lernen müssen“, bemerkt Doohan. „Es hat auch bei ihm ein paar Jahre gedauert. Das ist bei jedem Fahrer so. Ich wüsste nicht, warum das bei Bradl anders sein sollte. Er möchte schnell fahren und Rennen gewinnen.“

Text von Sebastian Fränzschky

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