Jonas Folger - © AGR Team

© AGR Team – Jonas Folger setzte sich in Argentinien am Vormittag an die Spitze des Feldes

Nachdem bei Jonas Folger in Austin kaum etwas zusammenlief, hat sich der Sieger des Auftaktrennens beim dritten Lauf der Moto2-Saison 2015 in Argentinien zurückgemeldet.

Im ersten Freien Training setzte der Deutsche die Bestzeit vor Weltmeister Tito Rabat und Lorenzo Baldassarri. Am Nachmittag konnte Folger seine Zeit allerdings nicht mehr verbessern. Die Schnellsten im zweiten Training waren Johann Zarco, Sam Lowes und Vize-Weltmeister Mika Kallio.

„Ich bin rundum zufrieden, auch wenn das Ergebnis am Ende des Tages nicht ganz stimmt“, freut sich Folger und erklärt: „Mit der Bestzeit im ersten Training in das Wochenende zu starten, war natürlich ein optimaler Auftakt. Aber auch die zweite Session am Nachmittag war ein wertvolles Training für uns. Allerdings muss ich dazu erwähnen, dass wir die meiste Zeit mit der harten Mischung für hinten draußen waren und erst in der Schlussphase nochmals den weichen Reifen von heute Vormittag montiert haben.“

„Doch dieser hat nach insgesamt 26 Runden sehr viel Grip verloren. Daher bin ich über meine heutige Position überhaupt nicht besorgt. Im Gegenteil, ich bin überzeugt, dass es noch reichlich Raum für Verbesserungen gibt, zumal wir ja morgen einen zusätzlichen weichen Hinterreifen zur Verfügung haben. Viel wichtiger aber ist, dass ich mein Gefühl und das Vertrauen in das Motorrad wieder zurück gewonnen habe. Ich freue mich daher schon auf das restliche Wochenende hier auf dieser tollen Piste“, so Folger.

Gegenüber ‚Eurosport‘ verrät der Deutsche: „Es ist wieder ein ganz anderes Gefühl (als in Austin; Anm. d. Red.), es passt einfach alles. Ich habe ein gutes Gefühl mit dem Motorrad und ein gutes Gefühl mit der Strecke. Es ist das Gegenteil von Austin und das macht sich auch bemerkbar. Ich kann mit viel Sicherheit ans Limit gehen und das macht momentan den Unterschied aus.“

„Die Strecke ist ziemlich flüssig und man hat wenig Grip, muss also ziemlich flüssig und ruhig fahren. Ich muss sagen, dass ich momentan ziemlich viel Spaß habe.“ Ähnlich sieht es auch Landsmann Florian Alt. „Ich habe es lieber flüssig und dieses ‚Gehacke‘ ist nicht mein Ding. Aber hier fühle ich mich wohl“, sagt der Suter-Pilot und erklärt: „Die Strecke ist der Hammer! So flüssig und vor allem gibt es nur ganz wenig Bremsphasen. Es macht richtig Spaß.“

Alt beendete den Freitag in der Gesamtwertung auf dem 26. Platz. Zweitbester Deutscher hinter Folger (Platz sieben) war Sandro Cortese auf Rang acht. Der ehemalige Moto3-Champion erklärt: „Ich denke, es geht auf jeden Fall noch einiges. Ich bin sehr zufrieden soweit. Heute Morgen hatte ich mich auf dem Motorrad noch nicht ganz so wohl gefühlt. Da haben wir sehr positiv gearbeitet und konnten viel herausholen.“

„Die Strecke liegt mir sehr gut und jetzt freue ich mich auf den morgigen Trainingstag“, so Cortese, der am Nachmittag allerdings einen harmlosen Sturz verkraften musste. Marcel Schrötter rundete das deutsche Ergebnis mit einem guten 16. Platz ab. Bester Schweizer war Tom Lüthi auf Rang zwölf, Dominique Aegerter beendete den Freitag auf Gesamtplatz 15. WM-Spitzenreiter Alex Rins wurde 14.

Text von Ruben Zimmermann

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