© FGlaenzel - Das Rennen von Mugello endete für Sandro Cortese mit einer Enttäuschung

© FGlaenzel – Das Rennen von Mugello endete für Sandro Cortese mit einer Enttäuschung

Nach einem erneut starken Qualifying ging Sandro Cortese (Kalex) mit großen Erwartungen in den Großen Preis von Italien in Mugello, der für ihn so etwas wie ein zweites Heimrennen ist. Von Startplatz drei aus wollte der 24-Jährige endlich um das erste Podium seiner Moto2-Karriere kämpfen.

Doch nach gutem Start musste Cortese diesen Traum schon nach wenigen Runden begraben. Nach einem Feindkontakt kämpfte der Berkheimer mit stumpfen Waffen und fiel bis auf Position 13 zurück.

„Es war sehr enttäuschend“, sagt ein sichtlich frustrierter Cortese nach dem Rennen. „Ich habe einen super Start gehabt, war mit der Spitzengruppe dabei“, blickt er auf die Anfangsphase. Doch dann rückte ihm ein Konkurrent zu nahe auf die Pelle. „In der zweiten oder dritten Runde ist mir dann jemand reingefahren. Ich war eigentlich schon gestürzt, und ab dann war es nicht mehr wie vorher. Wir müssen analysieren, was genau war. “

Das Fahrverhalten seiner Kalex verschlechterte sich dramatisch, Platz für Platz wurde der Deutsche nach hinten durchgereicht. Auch im Kampf gegen Landsmann Marcel Schrötter um Position zwölf musste sich Cortese letztendlich noch geschlagen geben. „Ich bin über meinem Limit gefahren und habe versucht, irgendwie noch einen Punkt rauszuholen. Extrem schade.“

Somit stand Cortese nach dem Rennen wieder einmal mit (fast) leeren Händen da. „Es ist etwas deprimierend im Moment“, sagt der sichtlich geknickte IntactGP-Pilot. „Man kämpft, kämpft, kämpft, und dann wieder so was! Man sieht es, ich bin voll mit Teilchen…“, so Cortese und deutet auf seine Lederkombi, auf der deutliche Reifenspuren zu sehen waren.

Gelegenheit zur aktiven Frustbewältigung haben Cortese und sein Team schon in der kommenden Woche. Dann steht ein Privattest im tschechischen Brünn auf der Tagesordnung.

Text von Markus Lüttgens & Gerald Dirnbeck

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