© MZ - Max Neukirchner konnte am Samstag selbst ein leerer Tank nicht stoppen

Max Neukirchner hat sich beim Grand Prix von Katar für den zwölften Startplatz qualifiziert. Der MZ-Pilot schaffte mit seinem FTR-Chassis bei seinem Moto2-Debüt somit den Sprung in die vierte Startreihe – obwohl ihm in der Qualifikation zwischendurch der Sprit ausgegangen war. Neukirchner musste seine Maschine in die Box zurückschieben, brachte aber in der Schlussphase der Session noch zwei schnelle Runden zustande.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem zwölften Platz, der im letzten Jahr noch die dritte Startreihe bedeutet hätte“, sagte der Sachse. „Wir haben noch ein paar Feinheiten an der Abstimmung gefunden und ich konnte außerdem einen sehr guten Longrun fahren. Es ist noch viel zu früh, an Siege zu denken, doch so, wie wir jetzt aufgestellt sind, kann ich mir ein sehr gutes Rennen vorstellen. Mal schauen, was wir rausholen können.“

Für Teamkollege Anthony West reichte es mit dem MZ-Eigenbau-Chassis nur zu Startplatz 37. „Die Gabel schlägt zwar nicht mehr durch, dafür aber habe ich Chattering in den Kurven, und das Vorderrad drängt ständig nach außen“, klagte der Australier. „Wir haben schon etliche Abstimmungsvarianten durchprobiert. Jetzt hoffe ich, dass wir fürs Rennen noch eine Lösung finden. Ich werde auf jeden Fall versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.“

Martin Wimmer hatte folgende Erklärung für die Probleme seines erfahrenen Piloten, der bereits in der vergangenen Saison für MZ gestartet war. „Wir haben versucht, die Vorderradprobleme von Anthony mit einem anderen Setup zu lösen, doch bislang ist uns das noch nicht gelungen. Anthony war letztes Jahr bereits eine halbe Sekunde schneller unterwegs. Es ist also keine Frage des Motorrads selbst, sondern des Setups.“

Text von Lennart Schmid

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