© Honda - Marc Marquez müsste sein Heimrennen in jedem Fall für den Titel gewinnen

Beim Grand Prix von Malaysia stürzten gleich zwei Moto2-Fahrer in den ersten Minuten des ersten Freien Trainings schwer. Marc Marquez flog per Highsider von seiner Maschine und klagte anschließend neben Prellungen im Schulterbereich auch über eine leichte Gehirnerschütterung und Sehstörungen. Wenige Augenblicke nach Marquez stürzte Bradley Smith an der gleichen Stelle auf dem nassen Fleck und rutschte im Kiesbett in die gestrandete Maschine des Spaniers. Dabei brach er sich das linke Schlüsselbein.

Beide Piloten konnten nicht am Rennen teilnehmen. Eine Entscheidung bezüglich Marquez wird am Mittwoch erwartet, wenn er sich erneut von Doktor Xavier Mir untersuchen lassen wird. Der Youngster sah seit dem Sturz aufgrund einer Schwellung bei den Augen doppelt. Davon hängt sein Start in Valencia ab. Muss er passen, wäre Stefan Bradl Weltmeister. Um noch Weltmeister zu werden, müsste Marquez gewinnen und Bradl dürfte nicht besser als 14. werden.

Mehr Neuigkeiten gibt es bei Smith. Der Tech-3-Pilot wurde von seinen Ärzten für fit erklärt. Trotzdem muss der 20-Jährige am Donnerstag noch für eine Untersuchung zu den Rennärzten. Smith geht davon aus, dass er fahren kann, auch wenn er noch große Schmerzen hat. „Ich habe das Okay bekommen, aber ich werde die Zähne zusammenbeißen müssen, weil ich sicher noch Schmerzen haben werde.“

„Wir werden das Schüsselbein so verbinden, damit es so angenehm wie möglich ist und genug Bewegungsfreiheit bietet“, wird Smith von ‚Bikesportnews‘ zitiert. „Ich habe im Vorjahr in Valencia das 125er-Rennen gewonnen. Ich bin sehr froh, dass ich wieder fahren kann, weil ich seit dem Sturz in Malaysia sehr motiviert bin, wieder hinauszugehen und zu fahren.“

Text von Gerald Dirnbeck

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