© Motorsport-Total.com - In der vergangenen Saison war Pol Espargaro noch mit einer FTR unterwegs

In dieser Woche finden in Valencia Testfahrten einiger Moto2-Teams statt. Am gestrigen Mittwoch gab Kalex klar den Ton an. Pol Espargaro markierte in 1:36.0 Minuten die Bestzeit. Auf den weiteren Plätzen folgten Esteve Rabat und Scott Redding, die beide um zwei Zehntelsekunden langsamer waren. Die überzeugenden Darbietungen von Stefan Bradl in der abgelaufenen Saison haben ihre Wirkung hinterlassen, denn das Kalex-Chassis ist im Fahrerlager begehrter denn je.

So hat sich die Marc-VDS-Truppe von Suter getrennt und setzt nun auf das Chassis aus Deutschland. Redding ist davon beeindruckt. „Ich bin sehr glücklich mit diesem Motorrad, denn ich bin meine beste Zeit in meiner letzten Runde auf einem Reifen gefahren, der schon 32 Runden alt war“, wird der Brite von ‚Motor Cycle News‘ zitiert. „Es vermittelt ein sehr gutes Gefühl für den Vorderreifen, was für mich sehr gut ist.“

„Das Motorrad hat auch gute Traktion am Hinterrad, weshalb ich sehr glücklich bin. Das Feedback ist generell sehr gut und man kann richtig spüren, wie das Chassis unter dir arbeitet. Das Chassis ist sehr steif und vermittelt viel Vertrauen. Bei der Suter hatte ich mit dem Grip am Hinterrad zu kämpfen. Das ist einer der größten Unterschiede, denn die Kalex bot sofort guten Grip am Hinterrad.“

Redding ist einer der größten und schwersten Fahrer im Moto2-Feld. Er schätzt, dass die Kalex ihm in diesem Bereich mehr entgegenkommt. „Ich kann mich bei diesem Motorrad viel besser hinter der Verkleidung verstecken. Ich konnte sogar hinter anderen Fahrern aus dem Windschatten ausscheren, was ich noch nie zuvor konnte. Früher hatte ich zu kämpfen, dass ich meine Arme und Knie hinter der Verkleidung verstecke.“

Am Mittwoch waren insgesamt 16 Moto2-Fahrer in Valencia unterwegs. Drunter befanden sich auch die beiden Titelkonkurrenten der 125er-Klasse, die ihre Adaption auf die mittlere Klasse fortsetzen. Nicolas Terol war zum ersten Mal mit der Moto2-Suter von Aspar unterwegs. Johann Zarco war die JiR-MotoBI zwar schon einen Tag im Regen gefahren, doch diesmal war es seine erste Ausfahrt im Trockenen. Auch der Deutasche Jonas Folger war zum zweiten Mal mit einer Moto2-Maschine unterwegs. Die Testfahrten dauern noch bis Freitag an.

Die Testzeiten aus Valencia (Mittwoch):
01. Pol Espargaro 1:36.0 Minuten (56 Runden)
02. Esteve Rabat 1:36.2 (49)
02. Scott Redding 1:36.2 (69)
04. Andrea Iannone 1:36.8 (67)
05. Aleix Espargaro 1:37.3 (36)
05. Gino Rea 1:37.3 (77)
07. Mika Kallio 1:37.6 (62)
08. Johann Zarco 1:37.7 (80)
09. Claudio Corti 1:37.8 (81)
09. Angel Rodriguez 1’37.8 (81)
11. Ratthapark Wilairot 1:38.2 (55)
11. Alessandro Andreozzi 1:38.2 (58)
13. Takaaki Nakagami 1:38.3 (41)
14. Nico Terol 1:40.4 (53)
15. Jonas Folger 1:40.6 (85)
16. Eric Granado 1:41.2 (50)

Text von Gerald Dirnbeck

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