Nina Prinz © HasiTV

© HasiTV - Nina Prinz

Frauenpower auf dem Sachsenring: Das QMMF-Team will mit Nina Prinz an den Start gehen. Die Mannschaft aus Katar leitet alles in die Wege, damit die Deutsche vor heimischer Kulisse ihr Debüt in der Motorrad-WM geben kann. Prinz befindet sich derzeit in Doha, wo das Acht-Stunden-Rennen der Langstrecken-WM auf dem Programm steht.

Dort zählt die 29-Jährige zum Kader der QMMF-Mannschaft und wechselt sich auf einer Suzuki GSX-R1000 mit Anthony West und Nasser Al-Malki ab. Auf dem zweiten Motorrad des Team sitzen Saeed Al Sulati, Elena Rosell und Sultan Al Kuwari. Prinz kennt den Losail-Kurs gut, denn am vergangenen Wochenende belegte sie in der nationalen Meisterschaft von Katar den vierten Platz.

An den Trainingstagen für das Acht-Stunden-Rennen erhielt Prinz die gute Nachricht. „Nach dem letzten Rennen kam Herr Al Attiyah nochmal zu mir. Er möchte mir persönlich sagen, dass QMMF darauf hin arbeitet, für mich eine Wildcard in der Moto2 am Sachsenring zu bekommen“, schreibt Prinz auf ihrer Webseite. „‚Wow‘ dachte ich. Ich glaube er macht ernst. Und gestern hat mir Marielou (die rechte Hand des Präsidenten) nun offiziell Bescheid gegeben, dass QMMF alles in die Wege leitet.“

„Ich kann es noch gar nicht glauben! Ich bin überglücklich. Dieses Ergebnis ist für mich der größte Erfolg in meiner bisherigen Karriere. Danke an QMMF“, freut sich Prinz. Das Team setzt in der Moto2 auf ein Moriwaki-Chassis. Die regulären Fahrer sind West und Rosell, die bislang die einzige Frau in der noch relativ neuen Moto2 war. Prinz hat sich über die Nachwuchsserien in Deutschland hochgearbeitet und hat mehrere Jahre in der IDM Supersport und Superbike verbracht. Das große Heimspiel für Stefan Bradl, Sandro Cortese, Max Neukirchner und Prinz findet am 8. Juli auf dem Sachsenring satt.

Text von Gerald Dirnbeck

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