Jonas Folger - © KTM

© KTM – Jonas Folger verlor im Nassen etwa eine Sekunde auf die schnellste Zeit

(Motorsport-Total.com) – Nach dem Test in Valencia sind die Moto2- und Moto3-Piloten in dieser Woche in Jerez, um ihre neuen Motorräder für den Saisonstart in Katar vorzubereiten.

Es sollte ein verregneter Tag in Spanien sein. Entsprechend wenig aussagekräftig ist die Auswertung des ersten Tags. An der Spitze standen mit Danny Webb (Suter-Honda), Brad Binder (Suter-Honda) und Jack Miller (FTR-Honda) drei Fahrer, die sonst nicht so oft an der Spitze auftauchen.

Zulfahmi Khairuddin war als Vierter schnellster KTM-Pilot und lag direkt vor Teamkollege Luis Salom. „Es lief nicht schlecht im Nassen“, bilanziert Salom seinen Tag im Gespräch mit ‚MotoGP.com‘. „Ich habe ein gutes Gefühl im Nassen. Es war gut, sollte es in den Rennen regnen.“ Regenspezialist Jonas Folger beendete den Tag als Sechster. Der Rückstand des Deutschen betrug 0,980 Sekunden.

„Der erste Eindruck im Nassen ist sehr positiv. Es ist wichtig, dass wir auch im Regen testen. Nur im Trockenen zu fahren ist auch nicht optimal“, betont Folger, der weiter an seiner Kalex-KTM des Aspar-Teams arbeitete. „Wir werden den Regen weiter nutzen, um viele Testkilometer abzuspulen. Morgen soll das Wetter besser werden.“

WM-Favorit Maverick Vinales dominierte zuletzt beim Valencia-Test. Doch Regen war noch nie die Stärke des Spaniers. Mit der KTM erzielte er allerdings Fortschritte und belegte am ersten Tag Platz sieben. „Es lief im Nassen nicht so schlecht. Wir haben am Setup gearbeitet. Es ist ein neues Motorrad. Im Nassen habe ich damit ein besseres Gefühl“, analysiert Vinales.

Toni Finsterbusch (Kalex-KTM) war als 20. immerhin zweitbester Deutscher. Der Rückstand des Kiefer-Piloten war mit etwa dreieinhalb Sekunden aber ziemlich groß. Philipp Öttl reihte sich auf Position 22 ein. Florian Alt hoffte sicher, die fehlenden Fahrpraxis mit dem Viertakter auf trockener Strecke aufzuholen. Doch im Nassen wurde das Kennenlernen mit der Kalex-KTM erschwert. Am Ende des Tages lag der Red-Bull-Rookies-Cup-Gewinner auf Position 26.

Die Moto3 Testzeiten aus Jerez (Dienstag):

1. Danny Webb (Suter Honda) 1:56.924 Minuten
2. Brad Binder (Suter Honda) 1:57.351
3. Jack Miller (FTR Honda) 1:57.383
4. Zulfahmi Khairuddin (KTM) 1:57.512
5. Luis Salom (KTM) 1:57.881
6. Jonas Folger (Kalex KTM) 1:57.904
7. Maverick Vinales (KTM) 1:57.994
8. Miguel Oliveira (Mahindra) 1:58.475
9. Arthur Sissis Red Bull (KTM) 1:58.573
10. John Mcphee (FTR Honda) 1:58.655
11. Lorenzo Baldassarri (FTR Honda) 1:58.863
12. Eric Granado (Kalex KTM) 1:59.098
13. Isaac Vinales (FTR Honda) 1:59.307
14. Livio Loi (Kalex KTM) 1:59.431
15. Juanfran Guevara (TSR Honda) 1:59.524
16. Hyuga Watanabe (Honda) 1:59.597
17. Ana Carrasco (KTM) 1:59.851
18. Efren Vazquez (Mahindra) 2:00.020
19. Romano Fenati (FTR Honda) 2:00.096
20. Toni Finsterbusch (Kalex KTM) 2:00.467
21. Matteo Ferrari (FTR Honda) 2:00.521
22. Philipp Oettl (Kalex KTM) 2:01.258
23. Alan Techer (TSR Honda) 2:01.507
24. Alessandro (Honda) 2:02.254
25. Alexis Masbou (FTR Honda) 2:02.765
26. Florian Alt (Kalex KTM) 2:02.967
27. Francesco Bagnaia (FTR Honda) 2:03.012

Text von Sebastian Fränzschky

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