Marc Marquez - © Repsol

© Repsol – Marc Marquez setzte am Freitag die Bestzeit in Argentinien

Honda überraschte in Argentinien am Freitag mit einer starken Leistung.

Marc Marquez und Dani Pedrosa landeten am ersten Trainingstag in Termas de Rio Hondo auf den Rängen eins und zwei, die Satellitenpiloten Jack Miller und Cal Crutchlow rundeten das starke Ergebnis mit den Plätzen vier und fünf ab.

Die große Frage lautet nun: Ist Honda in Argentinien wirklich so stark oder handelt es sich lediglich um eine Momentaufnahme, die vor allem den schwierigen Bedingungen geschuldet ist?

„Heute war es ein etwas merkwürdiger Tag, aber das Gefühl war letztendlich gut“, berichtet Marquez und erklärt: „Ich denke, dass die Bedingungen sich an diesem Wochenende noch stark verändern werden. Selbst zwischen der ersten und der zweiten Session hat sich der Asphalt verbessert – allerdings nicht so sehr wie erwartet.“ Alle Piloten hatten mit der extrem schmutzigen Strecke und den hohen Temperaturen zu kämpfen.


„Bisher sind die Streckenbedingungen schlechter als in der vergangenen Saison, aber das ist für alle gleich“, sagt Marquez und ergänzt: „Wir wollen so gut wie möglich damit zurechtkommen und das Motorrad so gut wie möglich anpassen.“ Das scheint Honda zum Beispiel besser als Yamaha gelungen zu sein. Das starke Ergebnis ist nach dem durchwachsenen Saisonauftakt in Katar definitiv eine Überraschung.

„Es war etwas schwierig, und die Zeiten waren etwas langsamer als erwartet“, berichtet Pedrosa und fügt hinzu: „Trotzdem haben wir so gut es ging am Setup des Bikes gearbeitet. Außerdem haben wir viele Reifentests gemacht, falls es morgen regnen sollte. Es war ein positiver Tag, aber wie immer werden wir versuchen, uns noch weiter zu verbessern.“

Am Samstag und vor allem am Sonntag wird sich dann zeigen, wie viel die Honda-Performance des Freitags wirklich wert ist. Beim Saisonauftakt in Katar war lediglich Marquez halbwegs konkurrenzfähig, doch auch der Spanier musste sich am Ende mit Rang drei begnügen. Pedrosa sah die Zielflagge als Fünfter sogar erst 14 Sekunden nach Rennsieger Jorge Lorenzo.

Text von Ruben Zimmermann

Motorsport-Total.com
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