Jorge Lorenzo - © Yamaha

© Yamaha – Jorge Lorenzo kam mit den Bedingungen am Freitag überhaupt nicht zurecht

Damit hätten Valentino Rossi und Jorge Lorenzo wohl nicht gerechnet: Yamaha ging im ersten Trainingstag in Termas de Rio Hondo regelrecht unter.

Rossi war als Siebter noch der beste Yamaha-Pilot des Freitags, Teamkollege Jorge Lorenzo kam nicht einmal über Rang 14 hinaus.

Das kommt durchaus überraschend, denn in Katar hatte sich Yamaha beim Saisonauftakt noch in einer starken Frühform präsentiert. Außerdem konnte Rossi das Rennen in Argentinien im vergangenen Jahr gewinnen.

„Es war heute ein schwieriger Tag für alle, denn die Bedingungen waren ziemlich herausfordernd“, berichtet der Italiener nach den beiden ersten Trainings und erklärt: „Die Strecke war sehr schmutzig. Am Nachmittag wurde es besser, aber es blieb sehr rutschig, und auch die Temperatur war sehr hoch. Daher war es sehr schwierig, die Pace in jeder Runde zu halten.“

„Es sieht so aus, dass wir hier auf der Strecke Probleme mit dem Grip haben. Wir rutschen und der Vorderreifen ist nicht sehr gut. Wir müssen daran arbeiten, das Setup Stück für Stück verbessern und hoffen, dass die Strecke besser wird, und dass es kühler wird, aber nicht regnet“, so Rossi. Im zweiten Training am Nachmittag lag die Asphalttemperatur bei mehr als 50 Grad Celsius. Damit kamen die Yamaha-Piloten nicht zurecht.


„Die Strecke ist viel schlechter als im vergangenen Jahr, und ich weiß nicht, warum das so ist“, grübelt Weltmeister und Katar-Sieger Lorenzo. Sein Erklärungsversuch: „Es gibt mehr Bodenwellen und weniger Grip. Es sieht so aus, dass unsere Gegner bei diesen Bedingungen viel besser sind.“ Im zweiten Freien Training landeten auf den ersten fünf Plätzen überraschend vier Hondas.

„Wir müssen verstehen, was wir machen können, damit wir mit unserem Bike schnell sein können. Wir hoffen, dass es morgen nicht regnet, und dass der Asphalt sich ein bisschen verbessert“, so Lorenzo, der das Podium in Argentinien bereits im vergangenen Jahr verpasste. Abgesehen von seinem Ausfall in Misano erlebte der Spanier damals mit Rang fünf sein schlechtestes Ergebnis in der gesamten Saison.

Lorenzo droht derweil noch ein weiteres Problem: Weil er die Top 10 am Freitag verpasste, muss er am Samstag möglicherweise in Q1 antreten. Zwar hat der Spanier im dritten Training noch einmal die Chance, seine Position zu verbessern. Doch sollte es dann regnen, was momentan nicht ausgeschlossen werden kann, würde der Weltmeister den direkten Einzug in Q2 verpassen.

Text von Ruben Zimmermann

Motorsport-Total.com
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