© Ducati - Casey Stoner hat mit seinem Wechsel von Ducati zu Honda alles richtig gemacht

Mit seinem Wechsel von Ducati zu Honda scheint Casey Stoner im vergangenen Winter alles richtig gemacht zu haben.

Während sich die Italiener bei der Weiterentwicklung der Desmosedici verrannt haben und in dieser Saison mit Neuzugang Valentino Rossi erst einmal auf dem Siegertreppchen standen, ist die Honda RC212V zweifellos die beste Maschine des Jahrgangs 2011. Stoner konnte bereits sechs Rennen gewinnen und führt die Weltmeisterschaft mit 35 Punkten Vorsprung an.

Der Weltmeister von 2007 kann sich angesichts dieser Entwicklung eine kleine Spitze gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber nicht verkneifen. „Ich denke, sie hatten größere Erwartungen davon, was das Motorrad war, und vielleicht weniger Respekt davor, was ich damit angestellt habe“, sagt Stoner gegenüber ‚GPWeek.com‘. „Vielleicht bin ich etwas besser, als sie das gedacht hatten.“

Dennoch äußert Stoner keine Schadenfreude angesichts der momentanen Ducati-Misere. „Wenn man die Leute bei Ducati kennt und weiß, welche Kritik sie jetzt einstecken müssen, ist das nicht schön. Diese Jungs stecken unheimlich viel harte Arbeit rein“, sagt der Australier.

Dass er aber in dieser Saison in fast allen Rennen vor Valentino Rossi ins Ziel gekommen ist – einzige Ausnahme war das Regenrennen von Jerez, bei dem Stoner mit Rossi kollidierte und anschließend aufgeben musste -, gefällt dem Honda-Piloten allerdings sehr. Rossi sei eindeutig der Fahrer, bei dem er es am meisten genieße, wenn er ihn besiegt.

„Schon allein weil er derjenige ist, der mich immer fertig machen und meine Leistung schmälern wollte, und viele verschiedene Dinge ausprobiert hat, um Spiele zu spielen“, erklärt Stoner. „Er ist schon viel länger als ich dabei und dennoch habe ich ihn schlagen können. Er kann also alle Spiele spielen, die er will, aber ich weiß, dass es wehtut, wenn ich ihn besiege. Und ich habe ihn wesentlich häufiger besiegt als er mich. Das fühlt sich also gut an.“

Text von Lennart Schmid

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