Andrea Dovizioso, Nicky Hayden  © FGlaenzel

© FGlaenzel – Die Ducati-Piloten fuhren in Katar ein einsames Rennen im Mittelfeld

Trotz eines Mut machenden Qualifyings fanden sich die Ducati-Piloten beim Rennen in Katar doch dort wieder, wo man sie vor dem ersten Rennwochenende der Saison vermutete: hinter den Honda- und Yamaha-Piloten.

Mit den Plätzen sieben und acht sammelten Andrea Dovizioso und Nicky Hayden zwar einige Punkte, doch das Tempo der Spitze konnte man zu keinem Zeitpunkt mitgehen. Für den zweiten Lauf der Saison sind die Prognosen nicht besser. Durch die fehlenden Erfahrungen auf der neuen Strecke in Austin hat das Team am Wochenende keine einfache Aufgabe vor sich.

„Ich war noch nicht am Circuit of the Americas, doch auf den Videos sieht er sehr groß und schön, aber auch ziemlich schwierig aus“, bemerkt Ducati-Werkspilot Dovizioso. „Leider konnten wir nicht wie einige der anderen Fahrer hier testen. Zu Beginn werden wir also ein Problem haben. Dennoch bin ich gespannt darauf, auf einem neuen Kurs zu fahren.“

Teamkollege Hayden hatte nach dem Grand Prix in Katar recht viel Stress. Sowohl in Asien als auch in den USA musste der MotoGP-Champion von 2006 zahlreiche Promo-Termine absolvieren, um Ducatis Superbike 1199 Panigale der Öffentlichkeit näher zu bringen. „Ich musste direkt nach Katar nach Asien fliegen, um an einigen Promotion-Events teilzunehmen. Ich hoffe, dass ich mich für Austin in guter Verfassung befinde.“

„Drei Grand Prix in meinem Heimatland zu haben, ist wie ein Traum für mich. Der Circuit of the Americas ist ein toller Kurs, der schön, sicher und neu ist und viele großartige Einrichtungen hat. Ich bin mit einem Straßen-Motorrad dort gefahren und kenne das Layout also, auch wenn es mit einer MotoGP-Maschine natürlich ein großer Unterschied sein wird“, prognostiziert Hayden.

„Der Kurs hat von allem etwas und ist definitiv nicht einfach. Er ist sehr lang, recht breit und sehr technisch mit Kurven, die ziemlich unvorhersehbare Eingänge – die sehr oft blind zu fahren sind – und enge Ausgänge haben. Ich mag Herausforderungen und dieser Kurs bietet definitiv eine“, betont der US-Amerikaner. „Ich hoffe, dass die amerikanischen Fans kommen, das Rennen unterstützen und einen schönen Trend für die beiden nachfolgenden USA-Rennen vorgeben werden.“

„Der Kurs wird für uns komplett neu sein“, fasst Teammanager Vittoriano Guareschi zusammen. „Nicky hat bereits einen kleinen Test mit der Panigali-R-Straßenmaschine vollzogen. Laut seinen Beschreibungen wird es ziemlich schwierig. Es gibt schnelle Geraden mit harten Bremszonen und engen Haarnadelkurven, doch es gibt auch schnelle Kurvensektionen. Leider haben wir durch den Verzicht auf den Test einen kleinen Nachteil im Gegensatz zu unseren Gegnern. Wir müssen in den ersten Sessions parallel arbeiten und ein Grundsetup sowie die korrekten Einstellungen für die Elektronik finden. Wir hoffen auf gutes Wetter in allen Sessions. Das Wochenende ist für uns etwas ungewiss, doch wir sind optimistisch.“

Text von Sebastian Fränzschky

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