© Honda - Honda-Pilot Casey Stoner fuhr ein einsames Rennen auf Platz drei

In Portugal war Casey Stoner an den Trainingstagen nicht so schnell unterwegs wie in den beiden vorangegangenen Rennen. Im Grand Prix beeinflusste die erste Runde praktisch den weiteren Verlauf und das Ergebnis für den Australier. Gresini-Pilot Marco Simoncelli schnitt Stoner den Weg nach der ersten Kurve ab, beide Hondas wurden instabil, doch die Ausnahmekönner hatten alles unter Kontrolle.

Als Simoncelli wenige Kurven später per Highsider abstieg, riss der Kontakt zu Jorge Lorenzo (Yamaha) und Dani Pedrosa (Honda) an der Spitze ab. Anschließend hatte der Weltmeister von 2007 leichte Probleme mit den Bridgestone-Reifen. Gegen Rennmitte traten plötzlich Rückenschmerzen auf und Stoner dachte gar ans Aufgeben, weil er sich nicht bewegen konnte.

Er hielt tapfer durch und fuhr weiter sein einsames Rennen auf Platz drei fertig. „Ich hatte einen guten Start, aber Dani ist herübergezogen und ich musste bremsen und zurückstecken. Dann habe ich mit Marco in der ersten Kurve um Platz drei gekämpft, aber er hat mir den Weg abgeschnitten. Darüber bin ich nicht glücklich“, so Stoner zu der Situation. „Dann ist er in Kurve vier gestürzt und ich habe den Anschluss an Dani und Jorge verloren.“

„In den ersten Runden hatte ich nicht viel Vertrauen in den Hinterreifen. Er wollte einfach nicht richtig arbeiten, speziell auf der linken Flanke. Ein paar Mal wäre ich fast gestürzt, weshalb ich verlangsamt habe. Dann hat mein Rücken an einem Punkt komplett blockiert und ich konnte mich für drei, vier Kurven überhaupt nicht bewegen. Ich hatte zu kämpfen, dass ich überhaupt etwas tun kann. Mir fehlte der Atem.“

„Ich dachte, dass ich an die Box fahren muss, aber glücklicherweise ist es nach einer halben Runde besser geworden. Ich konnte ins Ziel fahren und bin mit Platz drei sehr zufrieden.“ Obwohl Stoner auf das Podium gefahren ist, verlor der 25-Jährige weiteren Boden auf Lorenzo und Pedrosa in der WM-Wertung. Mit 24 Punkten Rückstand auf Lorenzo liegt der Australier auf dem dritten Rang.

Text von Gerald Dirnbeck

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