© Honda - Der Italiener Marco Simoncelli markierte die erste Bestzeit des Wochenendes

Die Strecke in Estoril präsentierte sich den MotoGP-Stars im ersten Freien Training trocken. In der Früh hat es noch leicht geregnet, doch es konnte problemlos mit Slicks gefahren werden. Der Himmel war weiterhin bewölkt und es herrschten milde 18 Grad Lufttemperatur. In den ersten 45 Minuten gab einmal mehr Honda das Tempo vor. Marco Simoncelli hielt lange die Bestzeit, bevor sich Casey Stoner 2:30 Minuten vor dem Fallen der Zielflagge auf Platz eins setzte. Alle Piloten waren am Ende noch einmal auf der Strecke und versuchten eine Verbesserung.

Simoncelli, der ebenfalls eine Werks-Honda fährt, konnte noch einmal zulegen und holte sich den Platz an der Sonne zurück. Mit einer Runde in 1:38.032 Minuten war der Gresini-Pilot um 0,209 Sekunden schneller als Stoner in Repsol-Farben. Dani Pedrosa startete sein Wochenende auf dem dritten Platz. Der Spanier hatte sich in der Pause seit Jerez das Schlüsselbein operieren lassen und erhielt einen ersten Eindruck, wie gut sich seine Schulter erholt hat.

Weltmeister Jorge Lorenzo brannte wie gewohnt sehr konstante Runden in den Asphalt. Vorübergehend hielt der Yamaha-Pilot auch die Bestzeit und musste sich am Ende mit Platz vier zufrieden geben. Sein Rückstand von 0,381 Sekunden deutet an, dass Honda in Portugal nicht total dominiert. Einen positiven Auftakt hatte auch Valenntino Rossi, der auf der Werks-Ducati eine halbe Sekunde Rückstand hatte und sich an der fünften Stelle einreite. Auf Platz sechs folgte Andrea Dovizioso. Auch diesmal konnte der Italiener nicht ganz das Tempo seiner Honda-Teamkollegen gehen.

Edwards bester Privatier

Routinier Colin Edwards (Tech-3-Yamaha) war als Siebter der beste Pilot auf einer Kundenmaschhine. Der Routinier war einen Tick schneller als Ben Spies auf der Werks-Yamaha. Ab Platz neun folgten weitere Ducati-Fahrer. Hector Barbera (Aspar) hatte auf Rang neun 1,1 Sekunden Rückstand auf Simoncelli. Dahinter klaffte bereits eine Lücke von sechs Zehntelsekunden.

Randy de Puniet, der sich in der langen Pause eine Schraube aus seinem linken Knie entfernen lies, war um 69 Hundertstelsekunden schneller als sein Pramac-Teamkollege Loris Capirossi, der sich ebenfalls an der Schulter behandeln ließ. Hiroshi Aoyoama blieb weit hinter seinem Stallkollegen Simoncelli zurück. Mit 1,8 Sekunden Rückstand landete der Japaner auf dem zwölften Platz. Rookie Cal Crutchlow war zum ersten Mal in Estoril unterwegs und lernte die Strecke. Nach 19 Runden ließ der Tech-3-Pilot einige namhafte Fahrer hinter sich.

Hayden in Problemen

Darunter auch Nicky Hayden auf der Werks-Ducati. Der Weltmeister von 2006 rollte zehn Minuten vor Schluss offenbar mit einem technischen Defekt aus. Kurz darauf konnte der US-Amerikaner mit der Ersatzmaschine wieder hinausfahren. Mehr als Platz 14 war aber nicht mehr drin. Moto2-Champion Toni Elias (LCR-Honda) klassierte sich diesmal nicht auf dem letzten Rang. 2006 feierte der Spanier in Estoril seinen einzigen MotoGP-Sieg.

Text von Gerald Dirnbeck

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