© Repsol - Das Werksteam von Honda könnte 2011 die besten Chancen auf den Titel haben

Das Honda-Werksteam geht in diesem Jahr mit drei Bikes an den Start und hat nach den jüngsten Testfahrten der MotoGP die Qual der Wahl, was die Taktik im Team anbelangt? Soll man mit nur einem Fahrer den Angriff auf den Titel wagen oder durch freies Fahren möglicherweise alles aufs Spiel setzen? Honda-Sprecher Livio Suppo will sich vorab nicht auf eine Strategie festlegen.

„Vielleicht wäre es besser, eine klare Nummer eins zu haben. Aus der Sicht eines Herstellers ist es natürlich ratsam, so viele Topfahrer wie möglich ins Rennen zu schicken. Es könnte allerdings recht kompliziert werden, diese Situation zu managen“, sagt Suppo bei ‚Motor Cycle News‘. „Dazu muss man sich aber die Ergebnisse von Yamaha aus den vergangenen drei Jahren anschauen.“

„Es war unglaublich. Ich glaube kaum, dass sich der Yamaha-Präsident daran störte, dass es eine Trennwand zwischen Valentino und Jorge gab oder dass sie große Rivalen waren. Der Wettbewerb zwischen den beiden war gut für Yamaha und auch gut für die Piloten. Bei Honda wird es in diesem Jahr genau gleich laufen“, meint Suppo, der nach der Saison 2010 von Ducati gekommen war.

„Honda wurde schon 2010 immer besser und besser, was man ganz einfach anhand der Resultate erkennen konnte. Im Augenblick verfügen wir über ein gutes Bike und gute Fahrer, also sind wir optimistisch“, sagt Suppo und merkt an: „Yamaha steht aber mit Jorge und Spies auf der Matte und sie bringen gute Rundenzeiten zustande. Valentino ist Valentino und auch dieses Motorrad läuft.“

„Mit Casey gewann dieses Bike drei der letzten sechs Rennen des vergangenen Jahres“, erläutert der Honda-Sprecher. „Die Testfahrten waren daher wohl ein Schock im Hinblick auf die Rundenzeiten von Valentino. Das Motorrad ist anders als eine japanische Maschine und der Pilot muss sich erst darauf einstellen. Valentino hat das Talent, um diesen Umstieg zu packen“, gibt Suppo zu Protokoll.

„Ich habe keine Zweifel daran, dass er da sein wird. Es gibt auf jeden Fall insgesamt sieben Fahrer, die sehr stark sind. Unser Vorteil ist: Vier davon fahren für uns“, meint Suppo und bezieht sich dabei auf Andrea Dovizioso, Dani Pedrosa, Casey Stoner und Marco Simoncelli. Suppo: „Auf dem Papier sieht es allerdings ganz danach aus, dass es sehr schwierig ist, eine Vorhersage anzustellen…“

Text von Stefan Ziegler

Motorsport-Total.com
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