Marc Marquez - © Repsol

© Repsol – Marc Marquez fühlt sich in Indianapolis auch in diesem Jahr wieder wohl

In Indianapolis scheint alles auf ein Duell zwischen Jorge Lorenzo und Marc Marquez hinauszulaufen.

Der Yamaha-Pilot hatte die Nase zwar in den beiden Trainings am Freitag jeweils vorne, doch am Nachmittag war Marquez lediglich 0,003 Sekunden langsamer als sein Landsmann. „Momentan sieht es so aus, dass Lorenzo mein größter Gegner sein wird“, vermutet der Honda-Pilot daher nach den ersten Eindrücken am Freitag.

„Er scheint eine gute Pace zu haben und wir liegen sehr eng zusammen. Er scheint stark zu sein und auch im vergangenen Jahr war er bereits der stärkste Gegner“, erinnert Marquez, der 2013 und 2014 jeweils die Nase im MotoGP-Rennen in Indy vorne hatte. „Wir werden versuchen, uns zu verbessern, um für einen tollen Kampf gerüstet zu sein. Aber es ist noch zu früh, um etwas Genaues sagen zu können“, so der Spanier.

„Das Besondere an dieser Strecke ist, dass sich der Grip im Laufe des Wochenendes ziemlich verbessert. Das ist ein Punkt, den man am Wochenende verstehen muss“, erklärt Marquez weiter. Mit anderen Worten: Die Kräfteverhältnisse könnten sich am Samstag und auch am Sonntag noch einmal verschieben. Das könnte auch eine Chance für Dani Pedrosa sein, der am Freitag mit mehr als einer halben Sekunde Rückstand auf das Spitzenduo nur Siebter wurde.

„Ich wäre gerne ein bisschen schneller, aber meine Position heute stört mich gar nicht so sehr. Einige Fahrer haben den weichen Reifen aufgezogen und sich auf ihren letzten Runden noch verbessert“, erklärt Pedrosa und ergänzt: „Ich habe an meinem Rhythmus gearbeitet und wollte die Reifen verstehen, ganz besonders den harten Vorder- und Hinterreifen. Mir fehlt pro Sektor ein Zehntel. Wenn ich das finden kann, dann ist das bereits fast eine halbe Sekunde. Das ist mein Ziel.“

Am Samstag möchte Pedrosa an seinem Setup arbeiten, um so noch einige Zehntel zu finden. „Morgen Vormittag werden wir eine der schnellsten Sessions haben, denn die Strecke wird dann sauberer und kühler sein als heute Nachmittag“, prophezeit der Spanier und ergänzt im Hinblick auf Lorenzo und Marquez: „Heute waren sie beide etwas schneller. Ihr Rhythmus war nicht so viel besser, aber ihre Rundenzeit schon.“

Text von Ruben Zimmermann & David Emmett

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