© Honda - In Jerez de la Frontera werden weiterhin Motorradrennen stattfinden

Nachdem es zuletzt Unklarheiten hinsichtlich der Zukunft des Grand Prix von Spanien in Jerez de la Frontera gegeben hatte, scheint die Veranstaltung nun bis 2016 gesichert zu sein. Denn das andalusische Tourismusministerium und die Stadt Jerez haben sich dazu durchgerungen, die notwendigen Gelder zu finanzieren.

WM-Vermarkter Dorna Sports schulden die spanischen Veranstalter sechs Millionen Euro, weshalb der Grand Prix schon für 2012 wackelte. Doch nachdem sich Dorna-Sports-Chef Carmelo Ezeleta und die zuständigen Verantwortlichen in Jerez darauf einigen konnten, 2012 auf jeden Fall zusammenzuarbeiten, konnte nun auch die langfristige Zukunft gesichert werden. Das Tourismusministerium und die Stadt Jerez werden dafür vier Millionen Euro an Dorna Sports überweisen.

Die neue Übereinkunft geht einher mit verstärkter Werbung für die Tourismusregion Andalusien in Südspanien, in der sich Jerez befindet. Das Tourismusministerium bekommt zusätzliche Werbemöglichkeiten in Assen (Niederlande), Le Mans (Frankreich), Brünn (Tschechien) und Sepang (Malaysia). Außerdem werden Silverstone (Großbritannien) und der Sachsenring (Deutschland) komplett neu erschlossen. Außerdem soll vor jedem Rennen ein 20-sekündiger Andalusien-TV-Sport ausgestrahlt werden – von rund 120 Sendern in 240 Ländern.

Neben Barcelona, Alcaniz und Valencia ist Jerez eine von vier spanischen Strecken des aktuellen Motorrad-WM-Kalenders. Ansonsten ist die 1985 eröffnete Anlage in der Nähe von Sevilla vor allem bei Formel-1-Teams als Teststrecke beliebt.

Text von Christian Nimmervoll

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