Das Rennwochenende in Valencia markiert in mehrfacher Hinsicht das Ende einer Ära. Das MotoGP-Rennen am Sonntag wird nicht nur das vorerst letzte der 800er-Motorenformel sein – ab 2012 dürfen die Bikes in der „Königsklasse“ wieder mit bis zu 1.000 cm³ Hubraum antreten. Der Grand Prix auf dem Circuit Ricardo Tormo wird auch der letzte WM-Lauf sein, bei dem Loris Capirossi antritt.

Doch eine ausgelassene Abschiedsparty wird es bei Pramac-Ducati nicht geben. Zu niedergeschlagen ist das italienische Team angesichts Marco Simoncellis Tod. „Es wird schwierig sein, ohne Marco im Fahrerlager zu sein, denn jeder wird in vermissen“, sagt Capirossi. „Niemandem wird danach sein, raus auf die Strecke zu gehen. Aber wir müssen es für ihn tun – und auch für alle Fans des Motorrad-Rennsports.“

„Es wird mein letztes Rennen sein – und ich weiß noch nicht, was mir durch den Kopf gehen wird. Aber ich möchte so gut wie möglich abschneiden“, betont der 38-Jährige. „Es wird für Loris ein ungewöhnliches Rennen werden“, glaubt auch Pramacs Technischer Direktor Fabiano Sterlacchini. „Es hätte eine Party werden sollen, aber niemandem wird danach sein, irgendetwas zu feiern.“

Ähnlich geht es auch dem zweiten Pramac-Fahrer, Randy de Puniet, dessen Verbleib in dem Ducati-Kundenteam fraglich ist. „Ich teile Capirex‘ Gedanken“, sagt der Franzose. „Es wird wirklich schwer werden, in Valencia ohne Marco zu fahren. Aber Teil unseres Jobs ist es weiterzumachen. Ich gebe mein Bestes, um die Saison mit einem guten Ergebnis zu beenden.“

Text von Lennart Schmid

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