Honda Werksteam

© Ducati – Das Honda-Werksteam tritt in Motegi wieder in der gewohnten Besetzung an

Nachdem Dani Pedrosa beim Grand Prix von Tschechien in Brünn Einzelkämpfer war und in Misano und Alcaniz Jonathan Rea für den verletzten Casey Stoner einsprang, tritt das Honda-Werksteam beim Heimspiel im japanischen Motegi an diesem Wochenende erstmals seit Indianapolis wieder in der gewohnten Besetzung an: Stoner, der sich im Indianapolis-Qualifying im Zuge eines Highsiders den rechten Knöchel gebrochen hatte, gibt sein Comeback.

Während der Australier aufgrund seiner drei verpassten Rennen keine realistischen Chancen mehr auf den Gewinn seines zweiten WM-Titels in Folge hat, kämpft Pedrosa um seinen ersten MotoGP-Titel. Fünf Rennen vor Schluss der Saison liegt der Spanier 33 Punkte hinter seinem Landsmann Jorge Lorenzo (Yamaha) und will den Rückstand vor der Haustür seines Arbeitgebers Honda weiter verkürzen.

Mit bisher vier Siegen und insgesamt zwölf Podestplätzen aus 14 Rennen befindet sich Pedrosa inmitten seiner besten Saison in der Königsklasse. Zudem ist er in Motegi der Vorjahressieger. Entsprechend groß sind die Hoffnungen des kleingewachsenen Spaniers an diesem Wochenende.

„Motegi ist eines der Rennen, auf das ich mich jedes Jahr freue. Für Honda ist es das wichtigste Wochenende überhaupt und mir selbst gefällt der Kurs sehr gut“, sagt der aktuelle WM-Zweite über die 4,8 Kilometer lange Strecke, die vor 15 Jahren von Honda gebaut wurde.

Angesichts der drei an aufeinanderfolgenden Wochenenden stattfindenden Rennen in Motegi, Sepang und Phillip Island spricht Pedrosa von der „anspruchsvollsten Phase der Saison, die wir jedoch weiterhin Schritt für Schritt angehen werden. In Motegi hatten wir im vergangenen Jahr ein starkes Rennen und werden auch diesmal alles daran setzen, so wettbewerbsfähig wie möglich zu sein“.

Stoner gespannt auf das erste Freie Training
Für Stoner geht es nach drei verpassten Rennen darum, zu eruieren, ob der rechte Knöchel schon wieder soweit verheilt ist, um das gesamte Rennwochenende durchzustehen. „Ich freue mich darauf, an diesem Wochenende endlich wieder auf das Motorrad zu steigen und darauf, mein komplettes Team wiederzusehen“, sagt der Australier und gesteht: „Die zurückliegenden sechs Wochen waren eine ziemlich schwierige Zeit für mich. Ich musste herumsitzen und meinen Knöchel schonen.“

„Glücklicherweise hatte ich Ally bei mir, die mich beschäftigt hat“, spricht der amtierende MotoGP-Champion seine acht Monate alte Tochter an und offenbart: „Ich habe mir die Rennen zu Hause im Fernsehen angeschaut und muss sagen, dass mir Dani in Misano leid tat. Solche Dinge können aber passieren. Jorge erging es in Assen ja genauso.“

Für Stoner selbst wird es entscheidend sein, wie sich der Knöchel auf den ersten Runden auf der RC213V anfühlt. „Das erste Training am Freitag wird ausschlaggebend sein. Ich will herausfinden, wie sich der Knöchel im Stiefel anfühlt und wie stark ich ihn bewegen und belasten kann“, so der Australier, dessen Start beim Rennen am Sonntag angesichts der Verletzung noch nicht hundertprozentig sicher ist.

Text von Mario Fritzsche

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