© Yamaha - Jorge Lorenzo machte der Regen und der Wind am Freitag wenig aus

Regen und Wind haben den Zeitplan der MotoGP am Freitag durcheinandergewirbelt. Da die 125er-Klasse erst mit zweistündiger Verspätung in ihr erstes Freies Training starten konnte, verschob sich auch der Trainingsbeginn für die 17 MotoGP-Stars. Um 15:50 Uhr Ortszeit (6:50 Uhr MESZ) begann die erste einstündige Trainingssitzung vor dem Grand Prix von Australien dann doch noch.

Starke Regenfälle seit den frühen Morgenstunden, gepaart mit Windböen, die vom Meer über die Strecke auf Phillip Island wehten, sorgten dafür, dass sich auf und neben der Rennstrecke Pfützen bildeten. Zudem liefen seit dem Vormittag an manchen Stellen kleine Bäche quer über das Asphaltband. In Kurve elf wurde zudem Sand auf die Piste gespült.

Als die „Königklasse“ schließlich den Trainingsbetrieb aufnahm, regnete es zwar nicht mehr, doch es dauerte lange, bis sich eine leicht abtrocknende Ideallinie gebildet hatte. Der neue Weltmeister Jorge Lorenzo sicherte sich mit einer Rundenzeit über 1:41.146 Minuten die Tagesbestzeit.

Die Fahrer ließen es lange Zeit verhältnismäßig ruhig angehen, zu unvorhersehbar waren die äußeren Bedingungen auf der Rennstrecke. „Das größte Problem ist der starke Wind. Im sechsten Gang auf der Geraden droht uns, das Vorderrad wegzugehen“, erklärte Marco Simoncelli anschließend. Der Gresini-Pilot kam allerdings sehr gut mit diesen Umständen zurecht, er beendete das Training an vierter Position (1:41.881).

Die beiden Ducati-Werksfahrer Casey Stoner (1:41.480) und Nicky Hayden (1:41.631) belegten die Plätze zwei und drei, Simoncellis Teamkollege Marco Melandri wurde Fünfter (1:41.982). Regenspezialist Andrea Dovizioso fuhr die sechstschnellste Rundenzeit (1:42.271). Einen Rang dahinter platzierte sich der entthronte Champion Valentino Rossi (7./1:42.626).

Ben Spies wartete lange, bis er sich auf die Strecke wagte – und selbst dann drehte der Tech-3-Pilot nur drei Runden. Ihm waren die Verhältnisse offenbar zu widrig. Der nach seiner Schulteroperation zurückgekehrte Dani Pedrosa schaffte immerhin sieben Umläufe, beendete sein Training vorzeitig, um sich zu schonen. Der Spanier schien nach wie vor Schmerzen in der operierten Schulter zu haben.

1 99 Jorge LORENZO SPA Fiat Yamaha Team YAMAHA 1’41.146 12 20 296.7
2 27 Casey STONER AUS Ducati Team DUCATI 1’41.480 14 14 0.334 0.334 304.8
3 69 Nicky HAYDEN USA Ducati Team DUCATI 1’41.631 18 24 0.485 0.151 296.4
4 58 Marco SIMONCELLI ITA San Carlo Honda Gresini HONDA 1’41.881 14 20 0.735 0.250 290.8
5 33 Marco MELANDRI ITA San Carlo Honda Gresini HONDA 1’41.982 21 23 0.836 0.101 297.1
6 4 Andrea DOVIZIOSO ITA Repsol Honda Team HONDA 1’42.271 14 26 1.125 0.289 304.5
7 46 Valentino ROSSI ITA Fiat Yamaha Team YAMAHA 1’42.626 22 22 1.480 0.355 296.6
8 5 Colin EDWARDS USA Monster Yamaha Tech 3 YAMAHA 1’43.013 19 19 1.867 0.387 288.1
9 14 Randy DE PUNIET FRA LCR Honda MotoGP HONDA 1’43.476 19 29 2.330 0.463 294.4
10 65 Loris CAPIROSSI ITA Rizla Suzuki MotoGP SUZUKI 1’43.984 20 21 2.838 0.508 289.8
11 36 Mika KALLIO FIN Pramac Racing Team DUCATI 1’44.179 25 25 3.033 0.195 293.6
12 7 Hiroshi AOYAMA JPN Interwetten Honda MotoGP HONDA 1’44.704 27 27 3.558 0.525 297.5
13 40 Hector BARBERA SPA Paginas Amarillas Aspar DUCATI 1’45.695 20 25 4.549 0.991 290.7
14 19 Alvaro BAUTISTA SPA Rizla Suzuki MotoGP SUZUKI 1’46.160 19 24 5.014 0.465 277.8
15 41 Aleix ESPARGARO SPA Pramac Racing Team DUCATI 1’48.127 13 19 6.981 1.967 271.9

Text von Lennard Schmid

Motorsport-Total.com
Quelle, weitere Infos und Fotos auf:  » www.motorsport-total.com

Motorrad Tuning-Fibel
Tuning-Nachschlagewerk auch für Hobby-Schrauber: » www.Tuning-Fibel.de

Dieser Beitrag wurde unter Racing abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *